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Der Hochtaunuskreis investiert bereits in die digitale Ausstattung seiner Schulen.

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Hochtaunus: Digitale Klassenzimmer

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Der Hochtaunuskreis rechnet für seine Schulen mit 15,6 Millionen Euro aus dem Digitalpakt von Bund und Land.

Rund 15,6 Millionen Euro wird der Hochtaunuskreis als Schulträger nach bisherigem Stand im Rahmen des Digitalpakts von Bund und Land erhalten, um die Schulen im Kreisgebiet mit schnellem Internet, WLAN und digitalen Tafeln auszurüsten. Wie der Kreis am Freitag mitteilte, werde er in der ersten Jahreshälfte erste Schritte einleiten, um die Grundvoraussetzungen zu schaffen, dass Geldmittel aus dem Digitalpakt fließen können, der geschlossen wurde, damit Schulen ihren Schülerinnen und Schülern notwendige digitale Kompetenzen vermitteln können.

Eine verwaltungsinterne Projektgruppe und die von Landrat Ulrich Krebs (CDU) ins Leben gerufene IT-Beratungsgruppe werden bis zur Sommerpause ein erstes Ausstattungskonzept erarbeiten. Dieses, so der Kreis, werde dann mit den Schulen erörtert und auf deren Bedürfnisse abgestimmt. Dabei müsse jede Schule in einem Ausstattungskonzept darlegen, wie sie digitale Infrastruktur und Endgeräte im Unterricht nutzen will.

Der Kreis kündigt an, dass er noch in diesem Jahr erste Förderanträge an das Kultusministerium stellen werde. Diese können die Kommunen noch bis Ende 2021 stellen.

Der Kreis hat nach eigenen Angaben in der Vergangenheit jedes Jahr bereits rund 1,5 Millionen Euro in die digitale Ausstattung der Schulen gesteckt. So seien an den Grundschulen und einzelnen weiterführenden Schulen bereits 300 Tablets und 150 digitale Tafeln der neuesten Generation im Einsatz.

Die IT-Beratungsgruppe sondiert auch Angebote für eine Schulcloud. Diese sei für die Vernetzung der einzelnen Gruppen einer Schulgemeinde sowie der Ablage von Materialien wichtiges Hilfsmittel. lad

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