1. Startseite
  2. Rhein-Main
  3. Hochtaunus
  4. Bad Homburg

Hilfe für Opfer von Vergewaltigung

Erstellt:

Kommentare

Social-Media-Kampagne gestartet

Bad Homburg - Nach einer Vergewaltigung verharren viele Opfer in Schockstarre oder machen sich Vorwürfe. Sie unternehmen dann gar nichts - aus Angst, dass ihnen niemand glaubt; aus Selbstzweifel, weil sie sich für mitschuldig halten; aus Skrupel, weil der Täter ein bekannter oder Verwandter war, was laut Expertinnen oft vorkommt. Zur Polizei gehen können sie zwar noch nach längerer Zeit - dann aber sind die Beweise am eigenen Körper - Sperma, Verletzungen - meist verschwunden.

Seit kurzem bieten die Hochtaunus-Kliniken daher eine medizinische Soforthilfe an. Doch von dem Angebot scheinen nur wenige Opfer zu wissen - obwohl schon unübersehbar auf Linienbussen dafür geworben wurde. Um mehr Frauen und auch Männer, die Opfer wurden, zu erreichen, haben die Projektkoordinatoren im Hochtaunuskreis - das Lotte-Frauenhaus und die Awo- Beratungsstelle für Frauen und Mädchen, beide in Kirdorf ansässig - nun eine Social-Media-Kampagne gestartet. Auf Facebook und Instagram werden Spots eingespielt, insgesamt gibt es sechs verschiedene Anzeigen. Weitere Infos gibt es unter www.soforthilfe-nach-vergewaltigung.de. ahi

Auch interessant

Kommentare