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Gedenken an Bombardierung Bad Homburgs

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Von: Fabian Böker

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Kirchenglockern erinnern am Sonntag an 34 Weltkriegstote, die am 8. März 1945 zu beklagen waren.

Am morgigen Sonntag jährt sich zum 75. Mal, dass Bad Homburg kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs von Bomben der alliierten Streitkräfte getroffen wurde. Daran wird am Wochenende erinnert.

Zwischen 14.45 und 14.55 Uhr fielen damals die Bomben auf die Stadt. Sie galten eigentlich den Heddernheimer Kupferwerken, wurden aber wegen eines Navigationsfehlers zu früh ausgeklinkt. Die bombardierte Schneise zog sich zwischen Unterer Brendelstraße, Gymnasiumstraße, südlich über die Promenade, die Elisabethen- und die Louisenstraße bis zur Dorotheenstraße, dem Mühlberg, der Schönen Aussicht bis zur Frölingstraße am Bad Homburger Bahnhof. Die meisten Schäden gab es in der Dorotheenstraße, der Thomasstraße und am Mühlberg. 188 Wohnungen wurden zerstört. 34 Menschen starben. Auf dem Waldfriedhof sind sie alle mit dem Datum 8. März 1945 bestattet.

Aus diesem Anlass werden die beiden großen Glocken der Erlöserkirche und der Marienkirche am Sonntag, 8. März von 14.45 bis 14.55 Uhr läuten und zum Gebet einladen.

In den Kirchenkonzerten am Samstag in der Erlöserkirche und am Sonntag in der Pfarrkirche St. Marien wird dieses Ereignisses gedacht. 

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