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Eine solche Kuppel soll die Sternwarte bekommen. 

Bad Homburg

Endspurt für Sternwarte in Bad Homburg

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Das Projekt der AG Orion ist auf der Zielgeraden. Ein Grundstück ist vorhanden, eine Spendensumme von 150 000 Euro auch. Doch noch reicht das nicht.

2020 soll ein ganz besonderes Jahr für die Astronomische Gesellschaft (AG) Orion werden: Wenn alles so läuft, wie es sich der 1998 gegründete Verein zur Volksbildung im Bereich der Naturwissenschaften und Astronomie vorstellt, bezieht er noch in diesem Jahr seine erste eigene Sternwarte. Doch um dieses Projekt zu realisieren, benötigt die AG noch Spenden.

Bald können die Hobby-Astronomen ihren Dachboden verlassen und aus ihrer Sternwarte den Himmel beobachten. 

Die Idee zu einer eigenen Sternwarte in Bad Homburg existiert schon länger. Bereits 2016 hat die AG Orion konkrete Pläne entworfen und öffentlich beworben. Schon damals wurde als Standort das Peter-Schall-Haus am Stadtrand in Dornholzhausen ausgesucht. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Vortrag

Am kommenden Mittwoch, 15. Januar, findet im Vereinshaus Dornholzhausen, Saalburgstraße 158, ein Vortrag der AG Orion zum Thema „USA-Reise mit Sonnenfinsternis 2017 und Lick Observatory“ statt. Beginn ist um 20 Uhr, der Eintritt frei. Um Spenden für die Sternwarte wird aber gebeten.

Das entsprechende Baugrundstück ist mittlerweile auch von der Stadt an den Verein übergeben worden. Im November haben zudem Probebohrungen stattgefunden, als Teil eines Bodengutachtens, das die AG auf Raten des Umweltamtes in Auftrag gegeben hat.

Rund 150 000 Euro hat der Verein mittlerweile zusammen, doch noch fehlt Geld. Die Eröffnung ist für 2020 geplant, notfalls auch für 2021, erklärt Michael Feiler, Pressewart der AG Orion.

Klar ist, dass die Sternwarte eine so genannte All-Sky-Kuppel bekommen soll. Diese wird auf ein etwa vier Meter hohes Gebäude gesetzt und besitzt den Vorteil, dass sie um 180 Grad geöffnet werden kann. „So kann man neben der Beobachtung mit dem Teleskop gleichzeitig einer größeren Gruppe den Himmel erklären“, so Feiler.

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