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Eine Polizistin mit Maske.

Bad Homburg

Empfehlung statt Pflicht

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Die Stadt Bad Homburg nimmt den Maskenzwang im Freien zurück.

Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU) hat in Absprache mit Bürgermeister Meinhard Matern (CDU) und Stadträtin Lucia Lewalter-Schoor (SPD) die Maskenpflicht für die Louisenstraße zurückgenommen und in eine „dringende Empfehlung“ umgewandelt. Hintergrund sind laut einer Mitteilung der Stadt Rückmeldungen sowohl aus der Bevölkerung als auch aus der Politik.

„Der Grundgedanke lautet weiterhin: Wenn jeder eine Maske trägt, ist allen geholfen“, so Hetjes. Die Empfehlung solle das Bewusstsein dafür schärfen, dass alle die Aufgabe haben, sich und andere zu schützen. „Dieses Ziel hat auch der Krisenstab verfolgt, als er sich für die Maskenpflicht ausgesprochen hat. Die Reaktionen haben zwei Dinge gezeigt: Es gibt eine sehr große Zahl an Bürgerinnen und Bürgern, die sich einen größtmöglichen Schutz vor dem Coronavirus wünscht“, so der Oberbürgermeister. Allerdings gebe es auch eine große Gruppe, die eine Maskenpflicht mit Verweis auf ihre Grundrechte vehement ablehne.

Der Krisenstab hatte eine Maskenpflicht für die Louisenstraße zwischen Haingasse und Ferdinandstraße beschlossen. In den Geschäften selbst gilt sie hessenweit.

Bei der Verteilung der Bad Homburger Schals kommt es derweil zu Lieferengpässen. Der Krisenstab geht davon aus, dass die letzten Mund-Nasen-Schals Ende Mai verteilt werden.

Auch die Verteilung von OP-Masken, die einem Schreiben der Stadtverwaltung an alle Bürger beiliegt, konnte diese Woche noch nicht abgeschlossen werden.

„Aus all diesen Gründen habe ich entschieden, aus der Maskenpflicht eine dringende Empfehlung zumachen“, so Hetjes weiter.

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