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Hochtaunus

Der Hochtaunuskreis nutzt die Luca-App

  • Petra Zeichner
    VonPetra Zeichner
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Um Kontakte in der Corona-Pandemie schneller, nämlich digital nachverfolgen zu können, setzt auch der Hochtaunuskreis auf die Luca-App. Wer kein Smartphone hat, bekommt vom Kreis einen Chip, der die Daten ebenfalls speichert.

Das Gesundheitsamt des Hochtaunuskreises ist an die Luca-App angeschlossen. Mit der App soll es möglich sein, die Kontaktnachverfolgung in der Corona-Pandemie schneller und effizienter umzusetzen. Die Nutzung der Luca-App sei für die Gesundheitsämter, die Betreiber wie Gastronomen und Einzelhändlerinnen sowie für Bürgerinnen und Bürger kostenfrei und freiwillig, betont der Hochtaunuskreis in einer Mitteilung.

Laut Kreis-Gesundheitsdezernent Thorsten Schorr (CDU) haben sich bislang 150 Betriebe aus Gastronomie, Einzelhandel und von Vereinen für die App-Nutzung angemeldet. Auch Kommunen sind dabei: Die Gemeinde Weilrod wollte die App bei der konstituierenden Gemeindevertretungssitzung am gestrigen Donnerstag einsetzen, die Stadt Neu-Anspach plant das für die in der kommenden Woche stattfindenden konstituierenden Ausschusssitzungen.

Das Luca-System soll den weiteren Angaben zufolge direkt an das vom Gesundheitsamt genutzte Fachprogramm zur Kontaktnachverfolgung angebunden werden. Ziel sei es, die derzeit verwendeten aufwendigen Papierlisten zu ersetzen, Kontakte digital zu dokumentieren und so Abläufe zu beschleunigen. Die Daten könnten beispielsweise im Falle einer nachgewiesenen Corona-Infektion dem zuständigen Gesundheitsamt übermittelt und ausgelesen werden.

Bei der Handhabung will der Hochtaunuskreis die Menschen unterstützen, die die App nutzen. Diese wird auf dem Handy installiert, dort hinterlegt man seine Kontaktdaten und verifiziert sich mit einer per SMS übersandten TAN.

Doch alternativ zur App kann auch ein Schlüsselanhänger in Chipform mit einem individuellen QR-Code verwendet werden, beispielsweise falls kein Smartphone vorhanden ist. Und diesen Schlüsselanhänger wolle der Kreis anschaffen und sie den Menschen kostenfrei und programmiert über die Rathäuser der Kommunen zur Verfügung stellen, so Schorr. pz

www.luca-app.de

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