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Das Gefühl, gebraucht zu werden

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Viele Leckereien sind beim Geburtstagsfest des Hofladens auf dem Oberhof im Angebot. Privat
Viele Leckereien sind beim Geburtstagsfest des Hofladens auf dem Oberhof im Angebot. Privat © Xenia Schein

Inklusion beim Mehrgenerationenprojekt auf dem Oberhof

Bad Homburg - Gemütlich ist es im Hofladen. Es gibt eine Leseecke, Kaffee und frisches Gemüse. Außerdem können gestrickte Babykleidung, gehäkelte Einkaufstaschen und Holzschnitzereien erworben werden. Im Dorfladen des Mehrgenerationenprojekts Oberhof in Ober-Erlenbach, betrieben vom Diakonischen Werk Hochtaunus, arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Jetzt hat das Projekt sein einjähriges Bestehen gefeiert. „Unser Ziel ist die Inklusion. Die Menschen sollen Beschäftigungsmöglichkeiten haben und sich als Teil der Gesellschaft fühlen“, erklärt Stefan Erb vom Diakonischen Werk Hochtaunus. Wenn nötig, werde die jeweilige Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter am Anfang in der Tätigkeit begleitet, aber häufig funktioniere die Einarbeitung so gut, dass selbstständiges Arbeiten möglich sei. Auch junge Menschen mit einer psychischen Erkrankung, die auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß fassen wollen, könnten sich hier in einem Praktikum erproben.

Arbeit trotz Erkrankung

Verkäuferin Nici Lohre ist in ihrem Element - und ein gutes Beispiel dafür, wie sehr es das Selbstwertgefühl steigert, gebraucht zu werden: Seit einem Jahr ist sie Teil des Teams. Umgekehrt kommen ihr Engagement und ihre Freundlichkeit den Kundinnen und Kunden zugute. Trotz schwerer Erkrankung geht sie in ihrer Arbeit auf und ist mit ihrer Aufgabe sichtlich glücklich.

Der Hofladen im Oberhof in der Burgholzhäuser Straße hat montags bis freitags von 8.30 bis 16.30 Uhr geöffnet, sowie samstags von 8 bis 12 Uhr, die Telefonnummer lautet: (0 61 72) 17 70 76 0.

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