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Schüler zeigen ihr Können   während der  Feierstunde.
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Schüler zeigen ihr Können während der Feierstunde.

Ganztagsbereich

Betreuung unterm Zeltdach

Die Gesamtschule am Gluckenstein hat einen neuen Ganztagsbereich. Wegen eines Wasserschadens hatte sich die Einweihung verzögert.

Eine Brücke verbindet das alte Schulgebäude mit dem Neubau. Lange hat es gedauert, bis sie gebaut werden konnte: Politische Ränkespiele hemmten die Anerkennung als Ganztagesschule und den Bau eines dafür notwendigen Gebäudes. Nun wurde am Samstag der von der Gesamtschule am Gluckenstein (GaG) sehnlich erwartete Ganztagesbereich gebührend gefeiert.

„Mit den zusätzlichen Räumen und der Mensa können die pädagogischen Ansätze nun verwirklicht werden“, sagte Landrat Ulrich Krebs (CDU) während der Feierstunde. Seit dem Schuljahr 2011/2012 gilt die GaG als offene Ganztagesschule mit durchlässigen Strukturen.

Um die tägliche Betreuung der Schülerinnen und Schüler auch gewährleisten zu können, hat das Kultusministerium weitere Lehrerstellen bewilligt. Innerhalb von zwanzig Monaten wurde auf einer Grundfläche von 44 mal 62 Metern der Neubau hochgezogen. Im Erdgeschoss gib es eine sogenannte multifunktional nutzbare Mensa. Küche und Sozialräume schließen sich an.

Das obere Geschoss, von einem Zeltdach bedeckt, bietet Platz für vier Ganztagesräume mit Nebenflächen – über die Brücke ist der Hauptbau schnell zu erreichen. 9,2 Millionen Euro hat der Hochtaunuskreis am Gluckensteinweg 99 investiert. Darin enthalten sind auch die Kosten für einen Erdwärmetauscher, der die zirkulierende Luft vorwärmen oder abkühlen kann. Große Teile des neuen Gebäudes werden mit erneuerbarer Energie versorgt.

Bereits im November vergangenen Jahres sollte die Einweihung gefeiert werden. Wegen eines Wasserschadens wurde sie jedoch abgesagt. Eine falsch verlegte Zuleitung hatte dazu geführt, dass eine Zwischenwand und die Dämmung des Mensa-Fußbodens nass geworden waren.

Derzeit lernen rund 650 Kinder und Jugendliche in der Gesamtschule am Gluckenstein. Pädagogische Schwerpunkte sind MINT (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft-Technik), Berufsorientierung und Soziales Lernen. Individuelle Förderung ist ein weiteres Markenzeichen der Homburger Schule. (ov.)

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