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Bedenken bei der Politik

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Debatte um „Sommerstraßen“

Bad Homburg - Der Sommer lässt sich auch in der Kurstadt ganz gut aushalten - etwa bei einem selbst organisierten Fest in der eigenen Straße. Diese Idee, die die Grünen in die jüngste Stadtverordnetensitzung einbrachten, knüpft an eine bereits bestehende Möglichkeit an: „Straßen und Straßenabschnitte tageweise, nachmittageweise, für die Dauer der Ferien oder für Straßenfeste für den motorisierten Verkehr zu sperren.“ Dazu werden Parkplätze „von privaten Initiativen zeitweise zu Treffpunkten umgestaltet“. Die Stadt möge hierfür mehr werben.

Der Antrag wurde nach einer Debatte in den Kultur-, Sport- und Freizeitausschuss verwiesen. Zu unterschiedlich sind die Meinungen der Fraktionen dazu. „Mit den Parkplätzen wird auch Geld verdient“, merkte Philipp Herbold (FDP) an; die Grünen hätten mal wieder ihr „postmaterialistisches Weltbild“ gezeigt. Im Oeder Weg in Frankfurt, wo dem Radverkehr und der Außengastronomie mehr Platz gegeben wurde, laufe es nicht so gut. Auch Clemens Wolf (CDU) sieht einen Interessenskonflikt - nicht nur zwischen Auto- und Radfahrern, sondern drittens den Anwohnern, die mehr Lärm ertragen müssten. ahi

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