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Bad Homburg: Tempel für Denkmalschutzpreis nominiert

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Von: Anke Hillebrecht

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Dieses Bild wurde 2020 bei der Sanierung entdeckt.
Dieses Bild wurde 2020 bei der Sanierung entdeckt. © jp

Dorische Kapelle im Gustavsgarten ist eins von zehn Objekten, das in die engere Auswahl kam.

Mit ihren von Lorbeerkränzen gekrönten dorischen Säulen ist die Kapelle im Gustavsgarten ein Stück klassisches Griechenland mitten in Bad Homburg. Der Dorische Tempel, wie das Gebäude auch genannt wird, steht zwar im Schatten der bekannten Villa Wertheimber, war aber bereits vor der Bankiersvilla da.

Laut Stadt stellt er „eines der letzten baulichen Zeugnisse aus den Anfängen des Gartendenkmals Gustavsgarten dar“.

Nun wurde das 2019 und 2020 umfassend sanierte Gebäude für den Hessischen Denkmalschutzpreis 2021 nominiert. 20 Bewerbungen hierfür sind beim Land Hessen eingegangen; der Dorische Tempel gehört zu jenen zehn Objekten, die in der engeren Auswahl sind. Vergeben wird der Preis am 15. September.

Der Denkmalschutzpreis wird laut Definition des Landesamtes für Denkmalpflege „für denkmalpflegerische Maßnahmen verliehen, die durch individuelle Lösungen, handwerklich-technische Qualität und besonderes Engagement eine Vorbildwirkung erzielen und zum Nachahmen anregen“.

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