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Bad Homburg

Bad Homburg: Streit um Segmüller

  • Silvia Bielert
    VonSilvia Bielert
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Der Magistrat will verhindern, dass sich das Möbelhaus ansiedelt und lehnt eine Änderung des Flächenplans ab.

Der Bad Homburger Magistrat hat die Änderung des Regionalen Flächennutzungsplans 2010 im Bereich Im Schleid-West in Bad Vilbel abgelehnt. Diese Änderung wäre notwendig, damit sich dort das Möbelhaus Segmüller ansiedeln kann. Die Stadt Bad Homburg möchte das nicht und verweist in ihrer Stellungnahme „auf ein eigenes Gutachten, das vor den Folgen der Ansiedlung der Möbelhauskette warnt“, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Demnach gehen die Gutachter „von Auswirkungen auf die Versorgungsstruktur im Segment Möbel und auf den Städtebau in Bad Homburg aus: In der unteren Louisenstraße könnte aufgrund des zu erwartenden, deutlich über dem in der Praxis als zumutbar angesehenen Kaufkraftabflusses ein großformatiger Leerstand entstehen. Dies könne in negative städtebauliche Folgen umschlagen.“ Es passe nicht zusammen, dass das Land ein Programm zur Stärkung der Innenstädte auflegt und die Regionalversammlung zugleich ein Vorhaben durchwinke, das diese Einkaufslagen schwäche, sagt Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU).

Parallel läuft noch eine Klage der Stadt vor dem Verwaltungsgericht Gießen wegen der Abweichung der Regionalversammlung vom Flächennutzungsplan. Die Stadtverordneten müssten dem Magistratsbeschluss in der nächsten Sitzung am 23. September noch zustimmen. bil

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