Bad Homburg

Weichen für U2 gestellt

  • Jochen Dietz
    vonJochen Dietz
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Die Stadt Bad Homburg gründet eine Projektgesellschaft zur Gleisverlängerung von Gonzenheim bis zum Bahnhof. Sie soll sich um alle Ausschreibungen und Auftragsvergaben kümmern.

Mit der Gründung der Stadtbahngesellschaft Bad Homburg mbH (SBHG) hat die Stadt die Weichen für die Verlängerung der U-Bahn U2 von Gonzenheim in den Bahnhof gestellt.

Laut Mitteilung der Verwaltung hat der Aufsichtsrat am Montag in seiner konstituierenden Sitzung Horst Amann zum Geschäftsführer bestellt. Vorsitzender des Aufsichtsrats ist Oberbürgermeister Alexander Hetjes, sein Stellvertreter Bürgermeister Meinhard Matern (beide CDU). Amann gelte als ausgewiesener Experte. Durch seine gleichzeitige Tätigkeit als Geschäftsführer der RTW Planungsgesellschaft mbH werde man viele „Synergieeffekte für beide Gesellschaften erzielen können“, heißt es in der Mitteilung.

Die Projektgesellschaft habe die Aufgabe, alle notwendigen Maßnahmen wie die Ausschreibung und Auftragsvergabe für die U2-Verlängerung zu veranlassen. Die Projektpartner erwarteten eine Förderung von 90 Prozent durch Bund und Land. Der Bau der Strecke sei rechtskräftig genehmigt. Bei einem Bürgerentscheid hatte es mehr als 70 Prozent Zustimmung bei knapp 64 Prozent Beteiligung gegeben.

Die Städte Frankfurt und Bad Homburg hätten eine Grundsatzvereinbarung zu den Details getroffen. Die Bad Homburger Stadtverordneten hätten die Vereinbarung am 25. Juni beschlossen, der Frankfurter Magistrat am 21. August zugestimmt.

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