Bad Homburg

Ausgezeichnete Fassaden in Bad Homburg

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Der Kur- und Verkehrsverein Bad Homburg hat einen neuen Vorstand. Vorher aber wurden noch einmal besonders schöne und besonders schändliche Fassaden prämiert.

Zum Ende seiner Amtszeit hat Wolfgang Herder als Vorsitzender des Kur- und Verkehrsvereins (KVV) noch einmal Fassaden in der Stadt ausgezeichnet: zwei vorbildliche und einen „Stein des Anstoßes“, einst als Gegenpol ins Leben gerufen.

Bemerkenswert dabei: Der „Stein des Anstoßes“ des Jahres 2019 hat sich innerhalb von zwölf Monaten zu einer der schönsten Fassaden gemausert.

„Es handelt sich um das Gebäude in der Neuen Mauerstraße 16/Ecke Dietigheimer Straße“, so Herder. Das Prädikat „beispielhaft verschönert“ verleiht der KVV zudem an das Pfarrhaus der Waldenser Gemeinde Dornholzhausen.

Neben den beiden Schmuckstücken gibt es auch einen „Stein des Anstoßes“. Der Titel „Keine Zierde unserer Stadt“ geht an den Grundstückseigentümer des Gebäudekomplex Hessenring/Marienbader Platz – „derzeit ein wahrer Schandfleck am Eingang unserer Stadt“, wie Herder urteilt. Der Eigentümer wird den „Preis“ sogar entgegennehmen, Ende März.

Diesen Termin wird dann schon Herders Nachfolger vornehmen: Werner Voigt wurde einstimmig zum neuen Vorsitzenden des KVV gewählt.

Auf der Sitzung präsentierte Kurdirektor Holger Reuter auch noch aktuelle Zahlen zum Tourismus. „Diese beweisen, wie groß die Bedeutung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor für unsere Stadt ist“, so Reuter. „Wir hatten im vergangenen Jahr 3,8 Millionen Tagesgäste in Bad Homburg.“ Hinzu kommen 630 000 Übernachtungsgäste. „Dadurch fließen rund 176 Millionen Euro in die Stadt.“

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