Corona

Auch im Herbst draußen essen

Coronabedingt ermöglicht der Magistrat die Außenbewirtung für die Gastronomie. Heizpilze dürfen genutzt werden.

Um die Folgen der Corona-Pandemie für Gaststätten und Restaurants abzumildern, hat der Bad Homburger Magistrat weitere Erleichterungen für die Gastronomie beschlossen. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, soll die Sondernutzungserlaubnis für Außenbewirtung auf öffentlichen Flächen bis zum 28. Februar 2021 verlängert werden. Bis dahin verzichtet die Stadt auch auf die Erhebung von Sondernutzungsgebühren.

Zudem ist es den Gastronomen weiterhin erlaubt, unter Beachtung einiger Auflagen ihre Außenflächen im öffentlichen Raum zu erweitern. Auch transparente Windschutzwände und Heizstrahler sollen zwischen Anfang Oktober und Ende Februar 2021 über ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren zugelassen werden. Der Magistrat empfiehlt die Nutzung von elektrischen Heizpilzen.

Außenbewirtschaftung ist in Bad Homburg vom 1. November bis zum 28. Februar des Folgejahres eigentlich unzulässig. Geregelt wird das über die Richtlinien zur Sondernutzungssatzung in der Fußgängerzone.

Danach verlagert sich die Bewirtung in die Innenräume. „Die Gefahr einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 wächst allerdings durch die Ausbreitung von Aerosolen im geschlossenen Bereich“, erklärt Citymanagerin Tatjana Baric. Handelsexperten hätten daher empfohlen, das Geschäft auch in der Herbst-/Winter-Saison nach draußen zu verlagern.

Mit Beginn der Corona-Pandemie hatte die Stadt bereits im Frühjahr und Sommer auf die Zahlung der Sondernutzungs-Gebühren verzichtet. Einen finanziellen Verlust durch den neuerlichen Verzicht auf die Gebühren erleidet die Stadt nach eigenen Angaben nicht, da aufgrund der Regelungen der Sondernutzungssatzung zwischen Anfang November und Ende Februar ohnehin keine Gebühren erhoben worden wären. kek

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