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Apfelsecco zur Messe

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Das Gelände des Bad Homburger Güterbahnhofs soll bei der Expo Real in München vermarktet werden.
Das Gelände des Bad Homburger Güterbahnhofs soll bei der Expo Real in München vermarktet werden. © Michael Schick

Oberbürgermeister Korvisi und die städtische Wirtschaftsförderung erhalten dieses Jahr Unterstützung beim Auftritt der Stadt auf der Immobilienmesse Expo-Real in München. Begleitet wird er von Vertreter von Aurelis, Siemens, Taunus-Sparkasse und Uher.

Von Martina Propson-Hauck

Wenn am kommenden Montag in München die Messe für Gewerbeimmobilien „Expo Real“ ihre Toren öffnet, wird auch Bad Homburg mit einem Stand vertreten sein. Dieser ist optisch eingegliedert in ein Ständearrangement der Metropolregion Rhein-Main. Außer Bad Homburg präsentieren sich dort Frankfurt, Darmstadt, Mainz und Wiesbaden auf gleichem (Teppich-)Boden und im gleichen Standdesign.

Oberbürgermeister Michael Korwisi (Grüne) und die Mitarbeiter der städtischen Wirtschaftsförderung bekommen in diesem Jahr Verstärkung durch vier Partner aus der Wirtschaft: Vertreter von Aurelis, Siemens, Taunus-Sparkasse und Uher fahren mit.

Bad Homburg werbe auf der Messe als „Stadt der kurzen Wege“, sowohl was die Anbindung an Straßen- und Schienennetz betreffe als auch eine „kooperative und schnelle Bauverwaltung“, sagte Korwisi am Dienstag vor Journalisten. Als Schwerpunkt sollen die Gewerbegebiete südlich des Bahnhofs und das Atzelnest beworben werden.

Aurelis stellt vor, was am ehemaligen Güterbahnhof entstehen, die Taunus-Sparkasse, was aus dem alten Lokschuppen werden soll. Siemens versucht, für den 1. Januar 2011 einen Nachmieter für die 35.000 Quadratmeter Bürofläche im ehemaligen DuPont-Gebäude im Atzelnest zu finden, das die Deutsche Leasing als Zwischenquartier bezogen hatte, dann aber wieder verlassen wird.

Zur Präsentation der Stadt, die am Bahnhof eine der attraktivsten Gewerbeflächen der Rhein-Main-Region erschaffen will, geht die Wirtschaftsförderung auch mit einem neuen Internetauftritt in die Offensive: Mit dessen Hilfe können Interessenten nicht nur wie bei Google-Earth einzelne Gebäude und Straßenzüge in den Gewerbegebieten erkennen, sondern auch die projektierte Zukunft in Augenschein nehmen: Auf dem Bildschirm sind die neuen Bürogebäude in Sekundenschnelle gebaut.

Wenn Bad Homburg am Dienstag dann zum Empfang mit dem Oberbürgermeister auf die Messe lädt, wird stilvoll mit Kirdorfer Apfelsecco angestoßen, immer streng getreu der Devise, Tradition und Innovation zu vereinen. Welche „Metropole“ sonst kann schon von sich behaupten, dass der OB hier gern noch selbst Hand an die Kelter legt?

www.bad-homburg

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