Hochtaunus

Ämter im Hochtaunuskreis geschlossen

  • Fabian Böker
    vonFabian Böker
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Weitere Auswirkungen der Corona-Verbreitung - unter anderem auch auf den Busverkehr.

Die Ausbreitung des Corona-Virus hat weitere Auswirkungen auf das kulturelle, politische und gesellschaftliche Leben im Hochtaunuskreis.

So sind fortan in Bad Homburg alle Einrichtungen der Stadtverwaltung geschlossen. Die Mitarbeiter gehen ihren Tätigkeiten von zu Hause aus nach. Für dringenden Anliegen der Bürger ist eine Hotline geschaltet. Die ist erreichbar unter den Nummern 0 61 72 / 10 00, 0 61 72 / 1 00 31 01 und 0 61 72 / 1 00 31 02 sowie per E-Mail an stadtbuero@bad-homburg.de.

Geschlossen sind auch das Seedammbad, die Bürgerhäuser sowie alle städtischen Sport- und Spielplätze. Auch das Museum Sinclair-Haus bleibt angesichts der Empfehlung der Landesregierung voraussichtlich bis zum 19. April zu. Alle geplanten Veranstaltungen, Führungen, Kurse und Workshops in dieser Zeit entfallen. Geschlossen bleibt auch das Schloss. Wie lange diese Regelung gilt, wird die Verwaltung des Schlosses in Absprache mit dem Gesundheitsamt und dem Robert-Koch-Institut erörtern. Ausgenommen von der Regelung sind bis auf Weiteres private und öffentliche Publikumsveranstaltungen in angemieteten Räumen der Liegenschaftsverwaltung. Dabei sollten aber alle Gäste mit Adresse registriert werden und einen Mindestabstand zu anderen Besuchern von 1,5 Metern einhalten.

Gemäß der Anordnung des Landes sind bekanntlich auch die Schulen und Kitas geschlossen. Eine Notbetreuung wird eingerichtet. Ab dem heutigen Dienstag wird der Schulbusverkehr eingestellt.

In Oberursel tritt ebenfalls ein Ferienmodus beim Busverkehr in Kraft. Laut Mitteilung der Stadtwerke werden die Linien 47, 48 und 49 bis zum Ende der Osterferien nicht mehr eingesetzt.

Das Taunabad hat bis auf Weiteres geschlossen. Alle Kinder-Schwimmkurse, das Baby- und das Frauen-Schwimmen sowie die Aqua-Fitnesskurse fallen aus.

Auch das Landratsamt in Bad Homburg hat reagiert. Der Publikumsverkehr wird ab sofort auf ein Mindestmaß eingeschränkt. Der Kreis bittet die Bürger, auf einen Besuch vor Ort zu verzichten. Wer dennoch ein Anliegen hat, soll dieses zuerst bei dem zuständigen Sachbearbeiter, in der Zentrale per E-Mail an bis@hochtaunuskreis.de oder telefonisch unter 0 61 72 / 99 90 klären. Dazu Landrat Ulrich Krebs: „Nur wenn wir die sozialen Kontakte reduzieren, können wir die Ausbreitung des Virus‘ verlangsamen. Bitte helfen Sie alle mit!“ 

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