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Die Busse bieten vorerst keinen Fronteinstieg mehr.  

Hochtaunus

Absagen wegen Corona im Hochtaunuskreis

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Fast alle Veranstaltungen in Bad Homburg und Oberursel fallen aus. In Bad Homburg können Fahrgäste auch vorerst nicht mehr vorne in Busse einsteigen.

Die Ausbreitung des Corona-Virus‘ und die Sorge davor hat nun auch große Auswirkung auf das kulturelle, kommunalpolitische und alltägliche Leben im Hochtaunuskreis.

So schließt die Stadt Bad Homburg ab sofort das Kurtheater und alle weiteren städtischen Einrichtungen, die freiwillige Angebote machen. Dazu zählen auch Spielstätten für Konzerte und Filmvorführungen. Konkret betroffen sind neben dem Kurtheater der Speicher im Kulturbahnhof, das Kulturzentrum Englische Kirche, die Casino-Lounge, die Stadtteil- und Familienzentren, die Stadtbibliothek, der Lesesaal des Stadtarchivs und das Gotische Haus.

Die Regelung gilt vorerst bis zum 19.April. Einrichtungen der Stadtverwaltung bleiben geöffnet, allerdings mit weniger Bediensteten.

Einschränkungen gibt es auch beim Busverkehr. Bis auf Weiteres besteht in den Bussen der Linien, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 11, 12, 17, 21, 22, 23, 24, 26, 27, 31, 32, 33, 34, 36, 37 und 39 keine Möglichkeit zum Fronteinstieg mehr. Die Fahrgäste sollen hinten einsteigen. Damit soll laut einer Mitteilung der Stadt die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung des Corona-Virus‘ beim Fahrscheinkauf minimiert werden. Tickets werden vorerst nicht in den Bussen verkauft.

Auch in Oberursel gibt es eine Generalabsage aller städtischen Veranstaltungen. „Alle müssen mithelfen, die Ausbreitung des Corona-Virus‘ zu verlangsamen“, sagt Erster Stadtrat Christof Fink (Grüne). Bis zum 15. April findet daher keine Veranstaltungen mehr statt. Räume wie das Rathaus stehen nicht zur Verfügung.

Fink appelliert auch an die Bürger, ihre privaten Events ausfallen zu lassen. Außerdem sollen Behördengänge reduziert werden. Politische Sitzungen sind von der Absage nicht betroffen.

Dafür fällt die Sitzung des Kreistags am kommenden Montag, 16. März, in Bad Homburg aus. Als Ersatztermin ist laut einer Mitteilung des Kreises der 20. April vorgesehen.  

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