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Luke und Karl (rechts) beschnüffeln sich.
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Luke und Karl (rechts) beschnüffeln sich.

Kronberg

Babyboom im Opel-Zoo

Gleich drei Giraffenbabys begeistern derzeit die Besucher im Opel-Zoo bei Kronberg. Und damit nicht genug: Weiterer Nachwuchs kündigt sich schon an.

Von Rolf Severing

Gleich drei Giraffenbabys begeistern derzeit die Besucher im Opel-Zoo bei Kronberg. Und damit nicht genug: Weiterer Nachwuchs kündigt sich schon an.

Karl und Luke – so heißen die neuesten Giraffenbabys des Opel Zoos in Kronberg. Mary kam bereits Ende letzten Jahres zur Welt, so dass Zoobesucher nun drei junge Rothschildgiraffen bestaunen können. Und das Trio bleibt nicht allein. Weiterer Nachwuchs ist bereits unterwegs. Vater von allen ist Zuchtbulle Gregor.

„Ich habe noch keinen persönlichen Liebling, denn wir haben die drei Tiere ja noch nicht so lange.“, sagt Margarete Herrmann, Pressesprecherin des Opel Zoos. Am 10. Februar erblickte das Giraffenjunge Karl das Licht der Welt, Luke ließ sich drei Tage länger Zeit. Mary ist das „Weihnachtsbaby“, sie wurde am 25. Dezember 2010 geboren.

Wirklich klein sind die „Babys“ allerdings nicht. Zwischen 1,70 und 1,90 Meter groß und 60 Kilo schwer sind sie bei ihrer Geburt, die bei Giraffen in der Regel turbulent abläuft. „Giraffen sind Fluchttiere und gebären deshalb im Stehen. Wenn ein Junges sich nach der Geburt nicht bewegen, lässt die Mutter es liegen und zieht weiter,“ beschreibt Margarete Herrmann den Geburtsvorgang. Bei Mary, Karl und Luke ging jedoch alles gut. Kerngesund machten sie sich sofort auf Entdeckungsreise durch ihr neues Zuhause, wo drei Pfleger sie rund um die Uhr versorgen.

Ihren Artgenossen in freier Wildbahn ergeht es da oft schlechter. Die Rothschildgiraffe gehört zu den stark bedrohten Tierarten, deren Bestände sich nur langsam wieder erholen. Einen Beitrag zum Artenschutz leistet das Europäische Erhaltungszuchtprogramm, kurz EEP, welches als zooübergreifendes Projekt die koordinierte Zucht von seltenen Tierarten in Zoos regelt.

Auch Karl, Luke und Mary sind ein Teil dieses Programms. Margarete Herrmann erklärt: „Es gibt einen Zuchtbuchhalter, der uns sagt, wo unsere Giraffen hingehen, wenn sie alt genug und geschlechtsreif sind. Das liegt nicht in unserer Hand.“ Die meisten Giraffen erreichen die Geschlechtsreife mit drei bis vier Jahren.

Die drei Giraffenbabys bleiben dem Opel Zoo also erst einmal erhalten. Platz gibt es genug, auch wenn Zuchtstute Jacqueline in diesem Frühjahr ebenfalls ein Junges erwartet. Die Zooleitung zeigt sich darüber hoch erfreut, steigert weiterer Nachwuchs doch die Attraktivität des Zoos für die Besucher.

„Besonders die Kinder finden Jungtiere ganz toll. Da passiert immer so viel Spannendes.“, sagt Herrmann. Leider dürfen die Giraffen bei der derzeitigen Witterung nicht ins Freigehege, wie zum Beispiel die Elefanten. Im Giraffenschauhaus können Besucher die Babys jedoch jederzeit genau beobachten. Dabei fällt auf, dass sie sehr schwer zu unterscheiden sind. Doch Herrmann gibt einen guten Tipp: „Mary hat ein sehr helles Fell, Karl hingegen ein dunkles. Und Luke liegt genau dazwischen.“

Ob das stimmt, können Besucher täglich von 9 bis 17 Uhr selbst herausfinden, wenn der Opel Zoo in der Königsteiner Straße 35 geöffnet hat. Wer lieber sitzenbleibt, dem seien die neuen Folgen der Zoo-Dokumentation „Giraffe, Erdmännchen & Co“ empfohlen, von heute an montags bis freitags um 16.10 Uhr im Ersten.

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