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Autobahnen im Wegeplan

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Von: Fabian Böker

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Der Ausbau der A 5 und der A 661 haben in Berlin Priorität. Die Vorhaben finden sich im Bundesverkehrswegeplan 2030. Weitere Projekte, die im Plan genannt werden, sind die Ortsumgehungen Grävenwiesbach und Glashütten.

Wenn ein Bundesminister einen Entwurf vorlegt, spielt der Hochtaunuskreis für gewöhnlich keine Rolle. Nicht so in dieser Woche. Da hat Verkehrsminister Alexander Dobrindt den Bundesverkehrswegeplan 2030 vorgestellt, und auch Vorhaben aus dem Kreis finden dort Berücksichtigung.

So sollen die Autobahnen 5 und 661 am Autobahnkreuz Bad Homburg auf acht Spuren erweitert werden, das Kreuz selbst auf sechs. Auch soll die Anschlussstelle Friedberg an das Autobahnkreuz vergrößert werden. Diese Projekte wurden in der Kategorie „Vordringlicher Bedarf Engpassbeseitigung“ eingestuft, wie Hans-Joachim Schabedoth, SPD-Bundestagsabgeordneter aus dem Hochtaunus, mitteilte.

Weitere Projekte, die im Plan genannt werden, sind die Ortsumgehungen Grävenwiesbach und Glashütten sowie die Saalburgchaussee (B 456) als Ortsumgehung Wehrheim / Oberursel.

Nicht erwähnt wird die Nordost-Umgehung Usingen. Zumindest noch nicht. Dieses Vorhaben war von Hessen Mobil aus Versehen nicht an das Verkehrsministerium weitergeleitet worden. Das Versäumnis wurde aber bemerkt, laut Schabedoth wird der Bau derzeit geprüft und dürfte in den zweiten Entwurf, der in wenigen Wochen erscheint, einfließen.

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