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Neu aufgestellt

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Von: Andrea Herzig

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Die Bad Homburger Aktionsgemeinschaft hebt Eberhard Schmidt-Cronenberg als Nachfolger für den im März verstorbenen Chef und Ideengeber Jörg Hölzer ins Amt.

Die Bad Homburger Aktionsgemeinschaft, der Gewerbeverein für die Innenstadt, hat ein schwieriges Jahr hinter sich. Im März verstarb ihr Chef, Ideengeber, Motor und Koordinator Jörg Hölzer. Nun hat sich die Aktionsgemeinschaft neu aufgestellt und einen Nachfolger ins Amt gehoben: Eberhard Schmidt-Cronenberg, Inhaber des Modehauses Halbach. Stellvertreter sind Thomas Meyer (Feinkost Lautenschläger) und Marcus Michel (Intersport Taunus).

Die erste Versammlung des Vereins nach dem Umbruch, der Hölzers Tod für sie bedeutet, stand noch ganz im Zeichen des Verlustes. Jahresrückblick und Rechenschaftsbericht: Alles atmete den Einfluss des verstorbenen Vorsitzenden.

Nun ist nichts mehr wie es war. Es wird die Gemeinschaft eine Weile kosten, die vielfältigen Aufgaben, die Hölzer in seiner langen Amtszeit erledigte, auf andere und mehrere Schultern zu verteilen, das ist allen klar. Einen zweiten mit dem allumfassenden Engagement Hölzers werde es nicht geben, machte Schatzmeister Peter Löw klar.

Der Verein mit 250 Mitgliedern steht vor großen Herausforderungen: Er stemmt große Veranstaltungen, vom Weihnachtsmarkt bis zum Weinfest in der Innenstadt. Und er stemmt sich gegen die Konkurrenz aus dem Netz und die drohende Ausdünnung der Innenstädte. Eine in Kürze stattfindende Klausur soll neue Projekte und Ideen auf den Weg bringen, kündigt Schmidt-Cronenberg an. Der Verein setzt auch auf das von OB Alexander Hetjes angekündigte neue Marketing-Konzept der Stadt.

Die Aktionsgemeinschaft habe Einnahmen und Ausgaben von je gut 400 000 Euro, 60 000 Euro der Einnahmen seien Sponsorengelder, rechnete Schatzmeister Löw vor. Diese einzutreiben war bisher die Aufgabe Hölzers. Löw kritisierte namentlich rund zwei Dutzend Betriebe in der Innenstadt, die bei den Aktionen an den verkaufsoffenen Sonntagen zwar profitierten und ihre Läden öffneten, den entsprechenden Beitrag an die Aktionsgemeinschaft aber nicht bezahlt hatten. Darunter viele Ketten, aber auch inhabergeführte Einzelhandelsgeschäfte.

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