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U-Bahnstation Weisskirchen-Ost
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U-Bahnstation Weisskirchen-Ost

Hessentag in Oberursel

Auch nachts hinter den Limes

Kürzere Taktzeiten, längere Fahrzeiten, verringerte Kosten für die Nutzer, aber mehr Service - was sich RMV-Kunden das ganze Jahr über wünschen würden, soll zumindest während des Hessentags wahr werden.

Von Jürgen Streicher

Beim Hessentag vom 10. bis 19. Juni will der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) in allen Bereichen punkten und der Stadt Oberursel ein perfekter Partner sein. Als „großer Freund des Hessentages“, so RMV-Geschäftsführer Knut Ringat, aber natürlich auch für Werbung in eigener Sache vor einem erwarteten Millionenpublikum. Nie sei die Lage einer Hessentagsstadt so günstig gewesen, um sie am besten mit dem öffentlichen Nahverkehr zu erreichen.

Alle beteiligten Verkehrsunternehmen – RMV, Traffiq und VHT (Verkehrsverband Hochtaunus) – wollen den Oberurseler Anspruch auf „Nachhaltigkeit und Umweltschutz“ bei der Verkehrsanbindung der verschiedenen Veranstaltungsflächen verwirklichen. Mit den zwölf U-Bahn-Stationen zwischen Hessentagsarena in Bommersheim und der Klinik Hohe Mark nahe der Endstation habe Oberursel einen „riesigen Standortvorteil“, so Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD). Diesen wollen die Partner mit einigen Sonderangeboten nutzen.

Das Veranstaltungsticket des RMV ist nicht neu. Mit jeder Eintrittskarte zu Veranstaltungen von Stadt und Land, die im Vorverkauf erhältlich sind, erwirbt der Kunde automatisch die Fahrkarte zum Veranstaltungsort, ob in der Arena, im Hessen-Palace oder im Festzelt. Sie gilt am gesamten Veranstaltungstag für die Hin- und Rückfahrt. Ausgenommen sind nur die beiden Kindermusicals.

Das Partner-Ticket des RMV versteht Ringat auch als „Schnupper-Ticket“. Eine zum Ziel Oberursel gelöste Tageskarte für Erwachsene berechtigt zwei Personen zur Fahrt hin und zurück und zu weiteren Fahrten auf der Strecke am gleichen Tag. Die Fahrtkosten für Paare, die auf dieser Strecke fahren, werden also halbiert.

Auch die Hessentag-Besucher, die mit dem Auto kommen und die Großparkplätze An den Drei Hasen und in Bommersheim nutzen, müssen auf einen gewissen ÖPNV-Komfort nicht verzichten. Für sie wird das „Oberursel-Ticket“ aufgelegt. Mit dem Parkschein, der laut Brum „wahrscheinlich um die vier Euro“ kosten wird, können sie den öffentlichen Nahverkehr innerhalb Oberursels nutzen. Diese „Gruppenkarte“ gilt für bis zu fünf Personen.

Noch nicht fertig ist das Fahrplanbuch für die Festtage. RMV-Chef Ringat kündigte gestern an, dass die S-Bahn voraussichtlich bis etwa 2 Uhr fahren und es zusätzliche Nachtverbindungen und „Verstärkerzüge“ geben werde. Auch die Taunusbahn soll bis 1 Uhr unterwegs sein, sagte Landrat Ulrich Krebs (CDU), damit man auch „nachts noch hinter den Limes kommt“. Im Hauptverkehr größere Busse und kürzere Taktzeiten sollen den Service für ÖPNV-Nutzer komplettieren.

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