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Bad Homburg

Ein Arzt für jedes Leiden

  • Fabian Böker
    VonFabian Böker
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Die Initiative Gesundheitsstandort Bad Homburg hat zum vierten Mal einen Gesundheitsführer veröffentlicht. 350 Adressen sollen einen kompakten Überblick des örtlichen Gesundheitswesens ermöglichen.

Krank zu sein, ist an sich schon schlimm genug. Dann aber noch ewig nach dem passenden Arzt oder der richtigen Klinik zu suchen, das kann die Situation unerträglich machen. Um dem entgegenzuwirken, hat die Initiative Gesundheitsstandort Bad Homburg nun zum vierten Mal einen Gesundheitsführer veröffentlicht. 350 Adressen sollen einen kompakten Überblick des örtlichen Gesundheitswesens ermöglichen.

Auf den 116 Seiten und in 46 Rubriken soll der Bürger viele Informationen finden. Welcher Arzt bei Zahnschmerzen und welcher bei Rückenleiden zuständig ist, ist das eine. Aber auch andere Leistungsanbieter aus der Branche finden in der Broschüre ihre Erwähnung. Sanitätshäuser und Apotheken, Heilpraktiker und Physiotherapeuten, Pflegedienste und Seniorenstifte – auch sie sind aufgelistet.

Die vierte Auflage des Heftes, das 2011 zum ersten Mal erschien und seitdem Jahr für Jahr aktualisiert wird, bietet zudem eine Neuerung: Erstmals werden in einer eigenen Kategorie Selbsthilfegruppen aufgeführt. Die mehr als 30 aufgeführten Gruppen sind nicht ausschließlich aus Bad Homburg. So finden sich ab Seite 104 auch Kontaktadressen von Gruppen in Oberursel, Friedrichsdorf, Neu-Anspach und Kronberg. Von der Elternberatung und der Frauenselbsthilfe über die Guttempler bis hin zu Gruppen für Stotterer und Asthma-Betroffene, für diverse Anliegen gibt es im Gesundheitsführer die passende Adresse.

Aufnahme von Selbsthilfegruppen notwendig gewesen

Gerd Thomas, Geschäftsführer der Initiative, erläutert die Aufnahme der Selbsthilfegruppen als eigene Rubrik. Angesichts von mittlerweile rund 3,5 Millionen Mitgliedern in etwa 70 000 solcher Gruppen deutschlandweit sei „dieser Schritt einfach notwendig geworden“. Es sei „eigentlich traurig, dass es ohne die ganzen Gruppen einfach nicht mehr geht“, so Thomas.

Auch betrübt es ihn, dass sich mit der Kur- und Kongress GmbH eine der vier Kooperationspartner der Gesundheitsinitiative zurückziehen wird. „Die Finanzierung unserer Kampagnen ist dadurch durchaus in Gefahr“, befürchtet Thomas. Die Stadt Bad Homburg immerhin, bekräftigt Oberbürgermeister Michael Korwisi, bleibe dabei. Der Gesundheitsführer ist kostenlos und liegt an öffentlichen Stellen, bei Mitgliedern der Initiative, im Rathaus und auch noch bei der Kur aus.

Auf der Internetseite www.gesund-hg.de steht er zum Download bereit. Dort wird er auch regelmäßig aktualisiert.

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