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Agentur für Arbeit
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Agentur für Arbeit

Hochtaunuskreis

Arbeitslose dürfen hoffen

Der Hochtaunuskreis hat trotz eines leichten Zuwachses im April eine der geringsten Arbeitslosenquoten in Hessen. Zudem haben Arbeitslose gute Chancen, wieder einen Job zu finden.

Von Anton J. Seib

In einigen Bereichen herrscht bereits Fachkräftemangel. Der Frühjahrsaufschwung ging indes an den Langzeitarbeitslosen vorbei. Ihr Anteil ist gegenüber dem Vorjahr um drei Prozent gestiegen. Das sind die Kernaussagen des Monatsberichts der Agentur für Arbeit, der gestern veröffentlicht wurde.

Für den Bereich Bad Homburg gebe es derzeit eine „gute Entwicklung mit einem stabilen Rückgang der Arbeitslosigkeit und bei einem hohen Nachfragebedarf“, so die Arbeitsmarktexperten. Auch für die kommenden Monate geben sie eine „gute Prognose“ ab. Einziges Problem sei, dass die Arbeitssuchenden im Durchschnitt immer älter werden.

Im April waren im Bereich der Agentur-Geschäftsstelle Bad Homburg 4583 Menschen ohne Job, das waren 213 weniger als vor einem Jahr. Allerdings ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen leicht gestiegen; sie stellen jetzt mehr als die Hälfte aller erfassten Menschen ohne Stelle.

Der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt bekam im Hochtaunuskreis allerdings einen leichten Knick, denn seit März gab es mit einem geringen Plus von 0,4 Prozent den einzigen Anstieg der Arbeitslosmeldungen im Agenturbezirk Frankfurt. Dennoch blieb die Arbeitslosenquote im Hochtaunuskreis mit 4,2 Prozent eine der niedrigsten in Hessen. Landesweit beträgt die Quote derzeit 6,0 Prozent.

Vom Verlust des Jobs stark bedroht sind ältere Menschen über 50 Jahre. Sie stellen mehr als ein Drittel aller Arbeitslosen. Auch Ausländer haben es schwer auf dem Arbeitsmarkt, auch sie machen fast ein Drittel unter den Beschäftigungslosen aus.

Fachkräfte gesucht

Die Arbeitsvermittler haben in der Region Bad Homburg eine hohe Dynamik auf dem Arbeitsmarkt ausgemacht. Es bestünden gute Perspektiven für alle Berufsgruppen. Außerdem seien deutlich geringere Zugänge an Arbeitssuchenden gegenüber dem Vorjahr registriert worden. Es sei sogar ein ausgeprägter Fachkräftemangel im produzierenden und verarbeitenden Gewerbe bemerkbar, heißt es im Bericht. Gute Chancen auf einen Job haben Bauarbeiter; auch in dieser Branche werden Fachkräfte händeringend gesucht. Dadurch haben es An- und Ungelernte schwer, wieder Fuß zu fassen. Ähnlich ist die Lage im Lager- und Logistikbereich.

Wer gut ausgebildet ist, kann auch im Hotel- und Gaststättengewerbe auf Anstellung hoffen. Das gelte besonders für die gehobene Gastronomie und Hotellerie, so die Statistiker der Arbeitsagentur. Auch hier fallen geringer qualifizierte Kräfte oft durch das Raster der Personalchefs.

Als „gut bis sehr gut“ stufen die Jobvermittler die Chancen für kaufmännische Fachkräfte ein, allerdings werden bevorzugt jüngere Menschen eingestellt.

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