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Mittagspause aus Samoa: Bei Amadeus ist das möglich.
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Mittagspause aus Samoa: Bei Amadeus ist das möglich.

Bad Homburg

Arbeiten wie auf einem Schiff

  • Fabian Böker
    VonFabian Böker
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Amadeus feiert offizielle Eröffnung an der Siemensstraße / Internationales Flair.

Wer durch die neuen Räumlichkeiten von Amadeus an der Siemensstraße läuft und in den Innenhof schaut, kann sich tatsächlich auf einem Kreuzfahrtschiff wähnen. Dass die Architektur einem Meereskreuzer ähnelt, ist bei einem Unternehmen aus der Reisebranche natürlich kein Zufall. Gestern feierte das Unternehmen die offizielle Eröffnung des neues Sitzes. Die Reisemotive ziehen sich wie ein roter Faden durch das Gebäude.

Auf 18 400 Quadratmetern könnte man sich leicht verlaufen. Das dürfte den Mitarbeitern aber nicht passieren, auf jedem Stockwerk weisen Schilder den Weg durch lange Flure. Sie führen beispielsweise in den Konferenzbereich, der alleine rund 350 Quadratmeter umfasst.

Konferenzräume nach Amadeus-Standorten benannt

Dort ist noch nicht alles fertig, die elektronisch bedienbaren Türschilder, die wie Tablets aussehen, sind noch durch einfache Papierschilder verdeckt. Auf ihnen Namen von Städten wie Bangalore, Moskau, Boston, Madrid oder Erding. „Alles Standorte unseres Unternehmens“, erklärt Sabine Reich, Leiterin des Einkaufes und vor allem Projektleiterin für den Neubau. Ein hacuh internationalen Flairs weht damit schon einmal durch die Flure.

Der verstärkt sich in den Meetingräumen, die auf Namen wir Bogotà oder Chicago hören, und bei den insgesamt 18 Kaffeeküchen, die auf fünf Stockwerke verteilt sind. Samoa, Cuba oder Puerto Rico lassen Fernwehgefühle aufkommen.

Damit die Beschäftigten davon aber nicht übermannt werden, wurden von vornherein Voraussetzungen geschaffen, damit auch in den Küchen gearbeitet werden kann. Beschreibbare Whiteboards lassen etwaige Gedanken an zu viel Pause gleich wieder verschwinden. Auch wenn aktuell vor allem herzliche Willkommensgrüße oder eine gemalte Maus auf den Boards zu finden sind.

Läuft man weiter durch den Neubau, erkennt man, dass die Firma international tätig ist. Englische Begriffe überwiegen: „Collaboration Room“, „Copy Point“, „Communication Point“, „Software Development Engineering“, um nur einige Beispiele zu nennen. Nur den guten alten Flucht- und Rettungsplan, den gibt es auf deutsch.

Vor einer möglichen Flucht stünde aber zunächst der Eintritt ins Gebäude. Und der ist gut gesichert. Alle Mitarbeiter müssen ihren Ausweis vorzeigen und durch eine „Vereinzelungsanlage“, so Sabine Reich, eintreten. Dei erinnert ein bisschen an den Zugang zu einer U-Bahn oder zu einem Fußballstadion.

Bei Amadeus aber geht es um Arbeit. Um die den 580 Beschäftigten möglichst zu erleichtern, gibt es in der Höhe verstellbare Tische und ganz spezielle Stühle. Jeder Mitarbeiter konnte sich im Vorfeld für eine Sitzgelegenheit entscheiden, die den bestmöglichen Komfort garantieren soll. Derart ausgestattet, kann man die Arbeit dann auch mal kurz vergessen und aus Post-Its ein „Hallo“ an die Scheibe kleben. Oder eine Meisterschale. Ob für den Meister aus Deutschland oder von Samoa, bleibt das Geheimnis der Mitarbeiters.

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