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Anti-Schimmel-Ideen

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Die Freien Wähler und die Schüler-Union machen sich Gedanken, wie den Schülern in den maroden Lern-Containern an der Adolf-Reichwein-Schule geholfen werden kann. Der Kreistag hingegen möchte sich lieber kein eigenes Bild machen.

Die laut Elternbeirat von Schimmel befallenen Unterrichtscontainer der Adolf-Reichwein-Schule müssten von den Mitgliedern des Kreistags-Schulausschusses besichtigt werden. Das fordert Christoph Müllerleile im Namen der FWG-Kreistagsfraktion. Sie sei enttäuscht, weil der Kreistag in der vergangenen Woche den Ortstermin ablehnte. Stattdessen beschloss das Parlament ein „alternatives Beschulungskonzept“ für den Fall, dass die Klassen-Container bei einer Untersuchung in den Weihnachtsferien als gesundheitsgefährlich eingestuft werden.

Die Schüler-Union (SU) Hochtaunus macht indessen konkrete Vorschläge, wie die Container möglichst schnell überflüssig werden könnten. Der Kreis solle einfach Schüler der Adolf-Reichwein-Schule an die Grundschulen Wiesenau und Hasenberg auslagern. Dort gebe es Platz, weil beide Grundschulen zusammen etwa 300 Schüler weniger hätten als vor fünf Jahren.

Die regulären Klassenzimmer seien nicht in allen Unterrichtsstunden ausgelastet. Mit einer geschickten Raumplanung könnten Schüler aus den Containern dort unterrichtet werden, so Lars von Borstel von der Schüler-Union. Frühestens im Januar wird entschieden, ob die Container in Betrieb bleiben. ( nes)

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