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Die PPR-Kreuzung in Bad Homburg: 30.000 Fahrzeuge passieren täglich diesen Verkehrsknotenpunkt.
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Die PPR-Kreuzung in Bad Homburg: 30.000 Fahrzeuge passieren täglich diesen Verkehrsknotenpunkt.

Verkehr in Bad Homburg

Anstrengende Wochen für Pendler

  • Olaf Velte
    VonOlaf Velte
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Der Umbau der "PPR"-Kreuzung in Bad Homburg beginnt. 14 Wochen sollen die Arbeiten dauern. Die Stadt informiert auf ihrer Website über die aktuelle Verkehrssituation.

Von einer „kurzen, schmerzempfindlichen Zeitspanne“ ist die Rede, wenn Bad Homburgs Verkehrsplaner und Tiefbauer den am 4. Juni startenden und circa 14 Wochen dauernden Umbau der „PPR“-Kreuzung vorstellen. Zwecks Bürgerinformation hatten sich am Montagabend zahlreiche Einwohner nebst verantwortlichen Rathaus-Mitarbeitern im Gotischen Haus versammelt.

In Dornholzhausen, dem unmittelbar betroffenen Stadtteil, überwiegen Skepsis und Kritik. Während Tiefbau-Projektleiter Markus Schmitt von einem „besseren Verkehrsfluss“ und „weniger Stau“ überzeugt ist, rechnet ein Teil der Bewohnerschaft auch weiterhin mit chaotischen Zuständen im morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr. Nach Auskunft von Homburgs Verkehrsplaner Timon Bender queren pro Tag etwa 30.000 Fahrzeuge die neuralgische Stelle.

Auf Basis einer simulierten Verkehrsanalyse des ZIV Darmstadt und der vierjährigen Vorbereitung sollen künftig jeweils zwei geradeaus führende Fahrspuren die Nord-Süd-Achse entlasten. In Verbindung mit neuen, nach Verkehrsaufkommen gesteuerten Ampeln wird mit besserem Fluss und „schneller Räumung des rückwärtigen Raumes“ gerechnet. 

Im Zuge der Bauabschnitte – gearbeitet wird auch nachts und an den Wochenenden – sind Fahrbahninseln neu zu gestalten, Decken und Gehwege aufzufrischen, Markierungen anzupassen. Der stadtauswärts und Richtung Saalburg befindliche Beschleunigungsstreifen soll dabei ebenso entfallen wie die rechterhand angeordnete Haltefläche jenseits der Kreuzung. Dass sich die Fahrer aus Dornholzhausen in den zur Autobahn rollenden Verkehr einfädeln sollen, stößt auf Unverständnis. Die Planer verweisen indes auf die länger werdenden Grünphasen: „Von zehn auf 30 Sekunden.“ 

Weil die Stadt und Hessen-Mobil ausschließlich auf bestehender Fläche agieren, endet der zweispurige Ausbau an der kommunalen Grenze. Danach verengt sich die B456 wieder auf die alte, einfache Straßenbreite. Stauungen seien da vorprogrammiert, ist aus den Reihen der Dornholzhausener zu hören. Ob das 900.000 Euro teure Vorhaben tatsächlich bis Ende der Sommerferien erledigt ist, hängt von den Wetterbedingungen ebenso ab wie von dem, was im Erdreich verborgen ist. „Eventuell müssen wir neue Kabeltrassen verlegen.“

Fest eingeplant sind eine Komplettsperrung des Bereichs sowie zwei Teilschließungen – jeweils für einen Tag. Zu den aktuellen Vorkommnissen will die Verwaltung via Website, Tafeln und Presse informieren. Immerhin sei die Dornholzhausen-Zufahrt von Rettungsfahrzeugen jederzeit gewährleistet. „Nach jahrzehntelang andauernder Diskussion ist jetzt Zeit, zu handeln“, so Timon Bender. Gestern wurden als Vorzeichen die provisorischen Ampeleinheiten aufgehängt. 

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