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Alles wird noch besser

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Ex-Rathauschef Wolfgang Assmann und Stadtverordnetenvorsteher Franz-Josef Ament haben beim Neujahrsempfang der Stadt fast nur Gutes zu berichten.

Neujahrsempfänge sind eine feine Sache: Alle Menschen, die in der Stadt eine wichtige Funktion, Rang und Namen haben, sind an einem Ort versammelt. Es gibt nette Live-Musik, Getränke und Häppchen. Anstrengend wird das Ganze, wenn man mehr als ein Dutzend dieser Empfänge besuchen muss, wie Landrat Ulrich Krebs (CDU). In Kronberg dauert der Empfang vier Stunden, in Bad Homburg am Samstag in der Englischen Kirche der offizielle Teil zwei Stunden.

Der leitende Mitarbeiter einer Bank in Bad Homburg versuchte dabei als Kurstadt-Neuling aufzusaugen, was Stadtverordnetenvorsteher Franz-Josef Ament über die Erfolge der Stadtpolitik im vergangenen und die Pläne fürs neue Jahr mitzuteilen hatte. Nichts Neues für den Eingeweihten, aber ein guter Überblick für den Neuling. Ament zählte die Projekte auf, vom Kulturbahnhof über das Gewerbegebiet südlich des Bahnhofs, das Louisencenter, den Neubau des Krankenhauses und einiges mehr.

Viel Lob und Dank spendete er dafür, dass sich die streitbaren Kommunalpolitiker auch bei kontroversen Themen wie dem Bad Homburg-Pass für sozial Schwache letztlich einigen konnten. Alles ist gut und wird noch viel besser - dieses Fazit verstanden alle.

Festredner Wolfgang Assmann, Vorvorvorgänger des aktuellen OB, formulierte die Anforderungen an eine Rede zum Neujahrsempfang: höchstens 20 Minuten reden und keine politischen Wunden aufreißen. Das absolvierte er wie immer rhetorisch brillant mit einem Vortrag über bürgerschaftliches Engagement für Bildung und Wissenschaft in Bad Homburg. Er arbeitet mittlerweile als Vorstand im Forschungskolleg Humanwissenschaften auf dem Gelände der Werner-Reimers-Stiftung und ließ die Historie des Industriellen und Stifters Reimers an den Zuhörern vorüberziehen. Am Ende erhielt jeder persönlich einen Händedruck und die besten Wünsche zum neuen Jahr vom Stadtverordnetenvorsteher. (prop)

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