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Der Moment der Sprengung: Die AFN-Funkmasten in Weißkirchen sind Geschichte.
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Der Moment der Sprengung: Die AFN-Funkmasten in Weißkirchen sind Geschichte.

Oberursel

AFN-Türme gesprengt

  • Götz Nawroth-Rapp
    VonGötz Nawroth-Rapp
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Die Sendemasten in Weißkirchen sind niedergelegt worden. Über die drei 86 Meter hohen Sendetürme aus Stahl liefen Ende Mai 2013 zum letzten Mal die Radiowellen.

Schon um 13 Uhr war alles vorbei. Einige Minuten vor der vollen Stunde kappten Sprengladungen einer Spezialfirma aus Thüringen gestern die Halteseile der drei Sendemasten in Weißkirchen, der Ortsteil war sogleich um ein „Wahrzeichen“ ärmer.

Ein Sperrradius von 150 Metern war für die Sprengung auf dem Feld am Weißkirchener Berg eingerichtet und überwacht worden, Feuerwehr und Polizei waren vorsichtshalber vor Ort. Schaulustige hatten nicht nur wenig Spektakel: Kaum Rauch, für Beobachter außerhalb der Sperrzone gab es auch keine spürbare Vibration beim Knall.

Für den verantwortlichen Sprengmeister Martin Hopfe ein Routinejob, „nichts Außergewöhnliches“, wie er der Rundschau sagte. Er ist seit 30 Jahren im Geschäft und hat schon zu DDR-Zeiten Gebäude in Schutt und Asche gelegt. Nachdem die Masten lagen, wurden sie fachgerecht für den Abtransport zerlegt.

Über die drei 86 Meter hohen Sendetürme aus Stahl liefen Ende Mai 2013 zum letzten Mal die Radiowellen. Aus Oberursel-Weißkirchen sendete das American Forces Network - AFN, mit einem 150 Kilowatt starken Mittelwellensender. AFN versorgt die US-Streitkräfte weiterhin über andere Sendemasten und im Internet in Deutschland und Europa mit Infos und Musik.

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