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Affe aus Holz

Friedrichsdorf Bei der Sommerakademie in Köppern werden mehr Menschen als je zuvor kreativ

Von FRANZISKA SCHWEITZER

Die Motorsäge kreischt, der Meißel klopft, dazu schweben Klaviertöne über den Rasen und Stimmen singen im Hintergrund. 63 Kunstschaffende zählt die Kulturstiftung Friedrichsdorf dieses Jahr. "Ein Rekordbesuch", sagt Lars Keitel, Organisator der Sommerakademie. Im Köpperner Forum Friedrichsdorf und in der angrenzenden Grundschule sind die Teilnehmer seit Montag kreativ. Sie üben Musik, singen, bildhauern, fotografieren und schreiben Geschichten.

"Seit sechs Jahren veranstalten wir die Akademie schon. Wir haben das Programm stetig erweitert. Es ist nur schade, dass die Sandskulpturen nicht geklappt haben", bedauert Lars Keitel. "Wir haben sechs Werkstätten. Für die Literaturwerkstatt haben wir einen eigenen Computerraum eingerichtet. Wie jedes Jahr ist die Holzwerkstatt sehr beliebt."

Die Bad Homburgerin Annette Plassmann arbeitet gerade an ihrem großen Holzblock. Deutlich ist der Affe zu erkennen. "Ich bin seit vier Jahren mit dabei, und letztes Jahr habe ich schon einen Affen gemacht. Dieses Jahr erweitere ich die Familie." Tillmann Scriba ist erstmals dabei, hat aber schon in der Werkstatt seines Vaters mit Holz gearbeitet. "Deswegen fällt es mir nicht ganz so schwer", sagt der Zwölfjährige.

Auch Herbert Töpfer, ein 69-jähriger Rentner, besucht die Sommerakademie zum ersten Mal. "Mir gefällt die gelassene, freundliche Atmosphäre hier und dass man mit vielen verschiedenen Leuten arbeitet." Er lässt sich in der Gesangswerkstatt von Christian Schröder am Klavier begleiten. Der 17-jährige ist ein alter Hase in der Sommerakademie. Fünf Sommer besucht er sie nun schon. "Ich genieße die lockere und trotzdem intensive Atmosphäre, in der hier gearbeitet wird. Es ist außerdem selten, dass man mit so vielen verschiedenen Menschen arbeiten kann."

Heute geben die Musiker ab 17 Uhr ein im Forum ein Konzert. Am Freitag ab 17 Uhr zeigen alle Teilnehmer, was sie in der Woche gelernt und geschaffen haben.

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