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Bad Homburg

270 Wohnungen geplant

  • VonHarald Konopatzki
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Wohnkompanie kauft ehemaliges Klinikareal

Bevor die Bürger im März ihre drei Kreuze auf dem Wahlzettel setzen konnten, dürften etliche Kreistagspolitiker schon nach der Februarsitzung des Kreistags die sprichwörtlichen „drei Kreuze“ gemacht haben: Bei nur einer Gegenstimme votierte das Gremium damals für den seit sechs Jahren avisierten Verkauf des ehemaligen Klinik-Areals in Bad Homburg. Für 50,4 Millionen Euro sollten rund 28 500 Quadratmeter Bauland den Besitzer wechseln.

43 Interessenten hatten fristgerecht Gebote abgegeben. Es folgte ein mehrstufiges Auswahlverfahren. Jetzt sind die Verträge unterschrieben und notariell bekundet. Der neue Eigentümer, die Wohnkompanie Rhein-Main, die zur Bremer Zech-Group gehört, meldete gestern Vollzug. Mit Wirkung zum 24. August habe man das Grundstück zwischen Urseler Straße, Taunusstraße und Jacobistraße erworben. Und man hat dem „Kind“, das dort entstehen soll, auch gleich einen Namen gegeben: „Louis“ soll „ein attraktives Wohnquartier mit einem Mix aus Wohnen und Gewerbe sowie einer Kita“ werden. Die Rahmenbedingungen sind klar: Das städtebauliche Konzept soll umgesetzt werden, das rund 270 Wohneinheiten und eine Kita vorsieht. Einen Bebauungsplan gibt es noch nicht, aber der werde nun vorangebracht, erklärt Stadtsprecher Marc Kolbe.

Iris Dilger, geschäftsführende Gesellschafterin des Projektentwicklers, sagt: „Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, dieses im Herzen von Bad Homburg gelegene Grundstück zu erwerben und bin froh, dass wir gemeinsam mit der Stadt ein attraktives Quartier schaffen.“

Beim Kreis ist man erleichtert. „Der Hochtaunuskreis ist im Finanzhaushalt auf die Einnahmen angewiesen, um mehrere Schulen in Bad Homburg zu bauen. Gerade sozialschwache Familien sind auf ein leistungsfähiges öffentliches Schulsystem angewiesen. Gleiches gilt für ein Krankenhaus in öffentlicher Trägerschaft, das mit dem Neubau der Hochtaunus-Kliniken errichtet worden ist“, so Sprecherin Andrea Nagell. Auch Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU) zeigte sich zufrieden. Man brauche in Bad Homburg weiterhin dringend Wohnraum.

Noch in diesem Jahr soll mit dem Abbruch des alten Kreiskrankenhauses begonnen werden, das seit dem Umzug der Hochtaunus-Kliniken Anfang 2014 leer steht. Zwischendurch fungierte es als Lager und stand in der Flüchtlingskrise als Sammelunterkunft zur Diskussion.

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