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Die Sanierung des Feldberghofs wird teurer als gedacht.
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Die Sanierung des Feldberghofs wird teurer als gedacht.

Ausflugsgastronomie

Hochtaunus: Noch einmal 800.000 Euro für den Feldberghof

  • VonAlexander Schneider
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Sanierung der Gaststätte auf dem höchsten Taunusgipfel wird teurer. Fertigstellung zum Jahresende geplant.

Die im Haupt-, Finanz- und Digitalisierungsausschuss des Hochtaunuskreises vertretenen Fraktionen haben am Montag dem vom Kreisvorstand beantragten Investitionszuschuss zur Sanierung des Feldberghofs in Höhe von 800 000 Euro zugestimmt. Dabei seien weitere Kostensteigerungen auch nach der Finanzspritze nicht ganz auszuschließen, räumte Landrat Ulrich Krebs (CDU) ein. Allerdings überwiege bei ihm angesichts des nun recht zügigen Arbeitsfortschritts der Optimismus, dass die letzten Handwerker das Plateau bis Jahresende verlassen könnten und dass dann zügig eröffnet werden könne.

Ablehnend äußerte sich nur die Linke, die im HFD zwar Rederecht hat, aber mangels Fraktionsstatus nicht mit abstimmen darf. Werner Frey sagte, für Tourismusförderung stehe auch die Linke, nicht aber für die Sanierung eines Totalschadens, als den man das marode Gasthaus sehen müsse. Für ihn sei unverständlich, wie man das Gebäude mit all seinen Mängeln 2005 überhaupt habe kaufen können.

Krebs verteidigte die damalige Entscheidung als die einzige Möglichkeit, der Bedeutung des Feldbergs als touristische Attraktion, die weit über die Restauration hinausgehe, gerecht zu werden. Vieles habe für die Sanierung gesprochen, die auch keine Flickschusterei sei. Mit Photovoltaik, Pelletheizung, E-Tankstelle für Autos und Fahrräder entspreche sie bautechnisch und energetisch modernen Standards.

Der Kreis hatte die 800 000 Euro als „überplanmäßige Auszahlung infolge unvorhergesehener, unabweisbarer Aufwendungen“ deklariert. Das Geld muss durch Einsparungen beim Straßenbau gewonnen werden.

Gerechnet wird mit einer Gesamtinvestition in Höhe von 3,5 Millionen Euro – einschließlich öffentlicher „24-Stunden-Toiletten“.

Die Kosten trägt der Kreis. Schmitten als zweiter Komplementär des 1987 einzig für den Bau des Gasthauses gegründeten Zweckverbands Feldberghof gibt nichts dazu.

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