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Bei Schwester Cordula und ihrem Jungförster Dirk wird’s am 3. September in Dreieich bissig bayerisch.
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Bei Schwester Cordula und ihrem Jungförster Dirk wird’s am 3. September in Dreieich bissig bayerisch.

Dreiech/Dietzenbach

Hochkarätige Ersatzprogramme

  • Annette Schlegl
    vonAnnette Schlegl
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Veranstaltungsreihen in Dreieich und Dietzenbach sollen nach den Absagen der Burgfestspiele und des Open-Air-Kinos Alternativen für Kulturinteressierte bieten.

Aus der Not geboren, aber trotzdem mehr als ein coronabedingtes Notprogramm: Die Stadt Dietzenbach und die Bürgerhäuser Dreieich haben renommierte Künstlerinnen und Künstler verpflichtet und so zwei Kulturprogramme auf die Beine gestellt. Heute, Freitag, beginnt „Luft & Liebe“ in Dreieich, das ein Ersatz für die ausgefallenen Burgfestspiele und die abgesagte Veranstaltungsreihe „Kultur im Mais“ sein soll. In Dietzenbach startet morgen, Samstag, „Kultur im Liegestuhl“ – dort, wo normalerweise das Open-Air-Kino über die Bühne geht.

Tickets

Karten für „Luft & Liebe“ im Bürgerhaus Sprendlingen, Fichtestraße 50, sind beim Ticket Service Dreieich, Tel. 06103/6000-0, erhältlich. Der Eintritt zu allen „Luft & Liebe“-Veranstaltungen kostet jeweils 15 Euro. Tickets für „Kultur im Liegestuhl“ auf dem Open-Air-Kino Gelände am Waldschwimmbad, Offenthaler Straße 85 (Parkplatz Europahaus) gibt es unter www.tickets-dietzenbach.de. Die Eintrittspreise liegen hier zwischen acht und 20 Euro. ann

Das Luft-&-Liebe-Konzept, das sich die Bürgerhäuser Dreieich überlegt haben, scheint aufzugehen: „Der gesamte Juli ist schon ausverkauft, genauso wie der Auftritt von Vince Ebert am 30. August sowie von Sabine Fischer und Ali Leander am 4. September“, freut sich Veranstaltungsleiterin Maria Ochs. Sie war Namensgeberin für „Luft & Liebe“. „Diese beiden Begriffe sind Grundbedürfnisse des Menschen, aber auch ein Synonym dafür, dass Künstler von Luft und Liebe leben müssen, wenn sie nichts verdienen“, sagt sie.

27 Konzerte und Kleinkunstauftritte finden bis zum 5. September hauptsächlich an den Wochenenden auf der 500 Quadratmeter großen Sommerterrasse der Bürgerhäuser in der Fichtestraße statt. Obwohl mittlerweile Veranstaltungen bis 250 Personen erlaubt sind, dürfen sich dort maximal 100 Personen aufhalten. Nach wie vor gilt nämlich die Corona-Regel von fünf Quadratmetern Fläche pro Gast. Die Bühne ist überdacht, genauso wie ein paar Zuschauerplätze. Bei Regen gibt es Regencapes für die Zuschauer, bei einem Unwetter kann in den Bürgerhaus-Saal ausgewichen werden.

In Dietzenbach muss das beliebte Open-Air-Kino auf einer Wiese im Waldschwimmbad in diesem Jahr ausfallen, da es im Vorjahr bis zu 500 Gäste anzog – zu viele in Corona-Zeiten. Deshalb entschied sich die Stadt, „Kultur im Liegestuhl“ anzubieten. Nur 100 Personen dürfen in den Liegestühlen Platz nehmen – zu wenig, als dass sich die Kosten für Filmausleihen tragen würden und sich der Umzug des Projektors aus dem Kino im Capitol lohnen würde. Anders bei den Kosten für die Künstler. Sie seien dankbar, eine Bühne geboten zu bekommen, verlautbaren die städtischen Kulturplaner, seien deshalb erschwinglich.

„Kultur im Liegestuhl“ lockt bis 15. August mit fünf Vorstellungen; den Auftakt machen morgen die preisgekrönten Comedians Ingo Oschmann und Amjad. Karten sind zu jeder Veranstaltung noch verfügbar, teilweise aber nur noch vereinzelt.

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