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Picknick zugunsten des beschädigten Tierparks.
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Picknick zugunsten des beschädigten Tierparks.

Wiesbaden

Hilfe für die Fasanerie

  • Lara Schulschenk
    VonLara Schulschenk
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Ein Benefizfest lockt etliche Besucher in den Wiesbadener Tierpark. Der Förderverein zeigt sich überwältigt von der Unterstützung nach dem schweren Unwetter, der viel im Park zerstörte.

Die Fasanerie Wiesbaden war schwer getroffen von einem Unwetter Anfang August. Ein Sturm hatte Bäume umgerissen, die wiederum Gehege beschädigt und eine Wölfin erschlagen hatten. Bei einem Benefizfest am gestrigen Sonntag sammelten Mitarbeiter und Unterstützer der Fasanerie weitere Spenden. Die große Hilfsbereitschaft bei Aufräumarbeiten und Spendenaktionen in den vergangenen Wochen hatten bereits gezeigt, wie wichtig den Wiesbadenern der Tier- und Pflanzenpark ist.

„Diese Solidarität und Aufmerksamkeit sind der Wahnsinn“, sagt Conny Kempken, Vorsitzende des Fördervereins Fasanerie. Das Benefizfest sei deshalb auch als Dankeschön für die Wertschätzung gedacht, ergänzt die Leiterin der Fasanerie Ute Kilian. Und die Aufmerksamkeit reißt nicht ab. „Auf der Wiese ist ja kaum noch grün zu sehen, das hab ich in 25 Jahren noch nicht erlebt. Und die Leute strömen immer weiter herein“, sagt Astro Todemann, Vorstandsmitglied des Fördervereins. Im Sonnenschein tummeln sich etliche Besucher, um die heimischen Tiere zu beobachten.

Bei Familie Holdenried stehen die Füchse und Luchse hoch im Kurs. „Die sind besonders spannend, weil man da so nah ran kann. Die kommen ja sogar an den Zaun“, sagt Opa Manfred. Aktuell gebührt die Aufmerksamkeit seiner Enkel aber einer gigantischen Pfütze, in der der fünfjährige Lorenz und sein Zwillingsbruder Moses mit Gummistiefeln toben. Ihre Hosen sind durchnässt. „Die sind richtig angezogen“, sagt Opa Manfred, schaut zu ein paar anderen Kindern in kompletter Regenmontur und lacht.

Bei der strahlenden Sonne will Mama Tanja aber trotzdem noch bleiben. Obwohl die Familie wöchentlich die Fasanerie besucht. „Die Jahreszeit ist uns egal. Wir kommen immer her.

Die Kinder finden immer wieder neue Ecken und Anregungen.“ Kein Wunder bei einer Fläche von 25 Hektar, auf der die Fasanerie insgesamt 250 Tiere beherbergt. Zu denen gehört mittlerweile auch wieder eine Wölfin. Vor einem Monat ist Isolde eingezogen und leistet nun dem Witwer-Wolf Gesellschaft, der seine Fähe bei dem Unwetter verloren hatte.

Auch Anita und Jakob, die ihren Nachnamen nicht nennen wollen, sind regelmäßig in der Fasanerie zu Besuch. Die beiden Mittzwanziger gehen hier gern spazieren. „Heute hat uns außerdem das Streetfood gelockt“, erzählt Anita. Im Eingangsbereich stehen Wagen und Zelte, die allerlei Leckeres anbieten: von extravaganten Burgern, über orientalische Falafel im Fladenbrot bis hin zur klassischen Pommes oder süßen Crêpes. Ein Teil des Erlöses und die Standgebühren kommen der Fasanerie zu Gute. Diese lebt nämlich von Spenden, da Besucher hier keinen Eintritt zahlen müssen.

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