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Ein gesprengter Geldautomat.

Hessisches Landeskriminalamt

Einsatz gegen Automatensprenger

Immer wieder werden Geldautomaten gesprengt. Daher ist nun eine Ermittlungsgruppe eingerichtet worden, die sich speziell mit diesen Taten befasst.

Wegen der Häufung von Geldautomatensprengungen hat das Hessische Landeskriminalamt (LKA) eine Ermittlungsgruppe eingerichtet, die sich ausschließlich mit diesen Taten beschäftigt. In diesem Jahr zählte das LKA hessenweit 15 erfolgreiche Sprengungen sowie sieben Versuche. Damit sei bereits die Hälfte der 2018 registrierten Delikte in etwa erreicht. Zuletzt hatten Diebe am Samstag im südhessischen Pfungstadt einen Automaten aufgesprengt.

Die LKA-Ermittlungsgruppe arbeitet mit der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt sowie den hessischen Polizeipräsidien zusammen. Zu den Erkenntnissen gehöre, dass die Täter „aus umliegenden Ländern anreisen und sich direkt nach der begangenen Tat mit Hilfe hochmotorisierter Fahrzeuge, rücksichtsloser und für Dritte sehr gefährlicher Fahrweise wieder ins Ausland absetzen“.

Die Zahl der Automatensprengungen ist in den vergangenen Jahren deutschlandweit gestiegen. In Hessen wurden 2015 insgesamt 18 erfolgreiche und versuchte Sprengungen registriert, 2017 waren es 37. Im vergangenen Jahr kam es zu 31 vollendeten und zu zwölf versuchten Taten. (dpa)

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