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Handwerk

Hessisches Handwerk lädt ein zu Schnuppertagen

  • Peter Hanack
    VonPeter Hanack
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Betriebe werben um Nachwuchs. Ein digitaler Messestand bietet Orientierung an.

Dem hessischen Handwerk fehlt es an Nachwuchs. Die Corona-Krise hat die Situation noch verschärft. Entsprechend stärker bemühen sich die Betriebe nun darum, Jugendliche für eine Ausbildung zu interessieren. Dazu gehören nun auch ein digitaler Messestand und die Möglichkeit, in den Sommerferien gleich in mehrere Berufe hineinschnuppern zu können.

Die Handwerkskammer Wiesbaden öffnet in diesem Sommer ihre Werkstätten in den Berufsbildungs- und Technologiezentren (BTZ) in Wiesbaden und in Wetzlar für interessierte Jugendliche. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die die 8., 9. oder 10. Klasse einer allgemeinbildenden Schule besuchen.

Ob Holzbearbeitung, Elektro- und Metalltechnik, Malen und Lackieren: In den Wiesbadener Werkstätten gibt es vom 19. bis zum 23. Juli eine Menge auszuprobieren.

ANGEBOTE

Die Ferienwerkstatt Handwerk findet in Wiesbaden vom 19. bis zum 23. Juli, in Wetzlar vom 23. bis zum 27. August statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung und weitere Infos unter hwk-wiesbaden.de/ferienwerkstatt

Der virtuelle Messestand zur Berufsorientierung im Handwerk ist unter www.azubimesse-handwerk.digital zu erreichen.

Freie Ausbildungsplätze gibt es unter www.lehrstellen-radar.de pgh

Auch das Friseurhandwerk, Kraftfahrzeugtechnik und Fahrzeuglackieren gehören dazu. In Wetzlar, wo die Schnuppertage vom 23. bis zum 27. August stattfinden, gibt es zudem noch die Möglichkeit, das Maßschneidern einmal selbst auszuprobieren. Die Teilnahme ist ebenso kostenlos wie das Mittagessen.

Das Projekt ist Teil des „Sommers der Berufsbildung“, der von Juni bis Oktober 2021 auf die Chancen einer dualen Berufsausbildung aufmerksam machen will.

Die Handwerkskammer Rhein-Main hat einen digitalen Messestand zur Berufsorientierung geschaffen. Dieser ist rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche erreichbar. Die Kammer verspricht kein Gedränge und keinen Besucherstress, dafür aber bequemes Flanieren per Smartphone, Tablet oder PC. Insgesamt rund 130 Berufe können dort virtuell erkundet werden. Dort gibt es Beratungsecken, ein Eltern- und Lehrkräftecafé, Präsentationsflächen, in denen Videos abgespielt werden, Livesprechstunden und Chatfunktionen, eine Spieleebene und sogar eine Kinolounge. Dazu kommt ein Sound, der an die Liveatmosphäre einer echten Messe erinnern soll.

Corona hat den Ausbildungsmarkt teilweise fast zum Zusammenbruch gebracht. Fehlende Berufspraktika, keine Ausbildungsmessen und kaum persönlicher Kontakt zur Berufsberatung haben dazu stark beigetragen.

So wurden im Mai 2021 bei der Industrie- und Handelskammer Frankfurt (IHK) 28 Prozent weniger Ausbildungsverträge gezählt als im Mai 2019, also vor der Pandemie. Bei der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, die große Teile Südhessens abdeckt, sind es sogar 30 Prozent weniger als noch vor einem Jahr.

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