Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

dennis-und-benni-wolters-10
+
Dennis und Benni Wolter moderieren den HR-Comedy-Marathon – 50 Auftritte in Folge, 24 Stunden am Stück.

Hessischer Rundfunk

Einen Tag lang lachen

  • Meike Kolodziejczyk
    vonMeike Kolodziejczyk
    schließen

Der HR präsentiert einen 24-Stunden-Comedy-Marathon im Stream und im Fernsehen. Die Zwillinge Dennis und Benni Wolter moderieren die Sendung - ohne Pause, ohne Schlaf.

Bald ist es vorbei, dieses vermaledeite, verseuchte Jahr. Bleibt die Hoffnung, dass das nächste besser wird, immerhin hängt die Latte ja ziemlich tief. „Bisher war 2020 alles andere als lustig“, meinen auch Dennis und Benni Wolter. „Umso schöner, dass wir auf den letzten Metern noch mal alles geben können, um den Menschen wenigstens den spaßigsten Jahresabschluss aller Zeiten zu bereiten.“

Für die Zwillinge, bekannt für ihren Youtube-Kanal und ihre Show „World Wide Wohnzimmer“, könnte sich die Sache auch zur bislang sportlichsten Episode ihres Entertainerdaseins auswachsen. Sie werden am Wochenende den ersten HR-Comedy-Marathon moderieren, 24 Stunden am Stück, ohne Schlaf, dafür mit literweise Kaffee, der ihnen zur Not sogar „intravenös eingeflößt“ werde. „Sollten wir trotzdem mal einnicken, gibt es ein 13-köpfiges Team, das uns wachohrfeigen darf.“

Comedy

Der HR-Comedy-Marathon beginnt am Samstag, 5. Dezember, 16 Uhr, und endet am Sonntag, 6. Dezember, 16 Uhr. Er wird 24 Stunden lang übertragen im Livestream der ARD-Mediathek, auf YouTube und in Facebook. In der ARD-Mediathek ist die Show noch eine Woche als Video-on-demand zu finden, einzelne Clips auch bis zu vier Wochen.

Das HR-Fernsehen sendet die Show 16 Stunden lang live von Samstag, 5. Dezember, 20.15 Uhr, bis Sonntag, 6. Dezember, 12.25 Uhr. myk

50 Künstler:innen vor allem aus Hessen werden von Samstag- bis Sonntagnachmittag je 20 bis 30 Minuten im Studio des HR performen. Die ARD-Mediathek streamt den Marathon komplett, das HR-Fernsehen überträgt immerhin 16 Stunden. Alle Genres der Humorszene sind vertreten: Stand-up, Musikcomedy, Satire und Kabarett. Prominenz und Newcomer aus der Region sind dabei, aber auch einige überregional bekannte Gesichter: Faisal Kawusi, Tobias Mann, Jakob Schwerdtfeger, Mundstuhl, Sarah Bosetti, Olaf Schubert, Mirja Regensburg, Lars Reichow, Idil Baydar, Tamika Campbell, Negah Amiri, Thorsten Bär, Tim Karasch alias Hackenbusch, Jochen Döring alias Zeynep, Rolf Miller, Barbara Ruscher und viele mehr.

Innerhalb von sieben Wochen hat der HR das Programm und die Setlist zusammengeklopft, die Idee stammt von den Redakteuren Stefan Leidner und Christian Maatje. Schon während des ersten Lockdowns im Frühjahr hätten sie die „gedrückte Stimmung“ hautnah mitbekommen. „Deshalb haben wir überlegt, wie wir diese Branche am besten unterstützen könnten“, sagt Maatje. Die Corona-Krise sei für alle ein „echter Durchhalte-Marathon“, deshalb sollte ein Format her, „das Aufmerksamkeit erregt und den Künstler:innen und ihrem Schaffen eine große Bühne gibt“. Viele seien sofort begeistert gewesen, ergänzt Leidner, „und die meisten konnten erst gar nicht glauben, dass wir tatsächlich 24 Stunden durchsenden wollen“.

Auch Dennis und Benni Wolter hatten „direkt Lust darauf“, die Show zu moderieren. Ursprünglich sollte die Moderation aufgeteilt werden, doch die Zwillinge schlugen selbst vor, die Show durchgehend zu begleiten, immer im Doppelpack. „So was haben wir noch nie gemacht.“ Nun sind die 30-Jährigen gespannt, „wie der Körper reagiert, wenn alles vorbei ist“. Gespannt sind sie aber zunächst auf die Comedians, besonders auf die noch unbekannten. „Der Marathon hat ja auch den Sinn, Newcomern eine Chance zu geben.“ Bei 50 Auftritten wird wohl jeder Geschmack bedient. „Lachen ist ganz wichtig im Leben“, lautet die Wolter-Devise, gerade in einer Zeit, in der es nicht viel zu lachen gibt. Denn an einem Punkt hört der Spaß für sie auf: „Über Corona lacht man nicht.“

www.hr.de www.ardmediathek.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare