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Ein elektrischer Niederflurtriebzug der Hessischen Landesbahn (HLB) steht in der neuen Schienenwerkstatt.

Wiesbaden

Hessische Landesbahn eröffnet Werkstatt in Wiesbaden

Zum nächsten Fahrplanwechsel am 9. Dezember ist es soweit: Die Hessische Landesbahn (HLB) wird dann ihr Angebot ausweiten und das Schienennetz „Südhessen-Untermain“ mit 30 elektrischen Niederflurtriebzügen bedienen.

Zum nächsten Fahrplanwechsel am 9. Dezember ist es soweit: Die Hessische Landesbahn (HLB) wird dann ihr Angebot ausweiten und das Schienennetz „Südhessen-Untermain“ mit 30 elektrischen Niederflurtriebzügen bedienen. Damit die Fahrzeuge gewaschen und bei Bedarf repariert werden können, eröffnete die HLB am Freitag ihre neue Schienenwerkstatt im Wiesbadener Industriepark „Kalle-Albert“. Auf vier Gleisen sollen dort künftig jedes Jahr rund 1700 Schienfahrzeuge gewartet werden.

Die Kosten für die Anlage werden auf insgesamt 21,7 Millionen Euro beziffert, erläuterte Jochen Fink, Leiter des Infrastrukturmanagements bei der HLB, während der Eröffnung. Die Halle wurde für etwa zehn Millionen Euro von der Industriepark-Betreiberin Infraserv errichtet und für die Dauer von 15 Jahren an die HLB verpachtet. Die Landesbahn investierte rund 11,7 Millionen Euro in die spezielle Bahn-Technik. Dazu gehört beispielsweise eine Waschstraße für die viergliedrigen und bis zu 80 Meter langen Züge.

Die HLB gehört dem Land Hessen, das Unternehmen beschäftigt insgesamt 1285 Mitarbeiter. Die Bahnen der HLB sind nicht nur in Hessen unterwegs, sondern auch in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Rheinland-Pfalz. Über Beteiligungen ist sie zudem in Niedersachsen und in Thüringen aktiv. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 203 Millionen Euro erwirtschaftet.

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