Energie

Hessische Haushalte bezahlen weniger fürs Heizen

Die Haushalte in Hessen haben im vergangenen Jahr weniger für die warme Wohnung bezahlt als 2017.

Wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) für den „Wärmemonitor 2018“ errechnet hat, lagen die jährlichen Ausgaben fürs Heizen in dem Bundesland bei 6,81 Euro pro Quadratmeter. 2017 waren sie demnach noch bei 7,87 Euro. Das Institut hat für die Studie Heizkostenabrechnungen des Essener Energiedienstleisters Ista für 300 000 Haushalte ausgewertet.

In Deutschland bezifferten sich die jährlichen Heizausgaben auf im Schnitt 6,76 Euro je Quadratmeter, wie das DIW ermittelt hat. Hessen rangiert demnach also leicht über dem Durchschnitt. Bundesweit sind laut der Studie die Heizausgaben 2018 in der Republik um zwei Prozent gestiegen. Dies sei eine Folge des ebenfalls um zwei Prozent nach oben gekletterten Verbrauchs. Im vergangenen Jahr seien zudem die Heizölpreise „massiv gestiegen“, hieß es in dem Bericht.

In Hessen erhöhte sich der Erhebung nach 2018 der Verbrauch von Heizenergie leicht von 129,1 auf 136,1 Kilowattstunden je Quadratmeter. Im bundesweiten Vergleich befinde sich das Land im Mittelfeld. Nachbar Rheinland-Pfalz etwa habe deutlich mehr Heizenergie verbraucht, teilten die Forscher mit. Am sparsamsten waren indes die Haushalte in Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen. (dpa)

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