Peter Beuth (CDU, Hessischer Minister des Innern und für Sport).  
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Peter Beuth (CDU, Hessischer Minister des Innern und für Sport).  

Innenminister

Hessens Sportler hoffen

  • Pitt v. Bebenburg
    vonPitt v. Bebenburg
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Peter Beuth entscheidet über die Schwimmbäder. Der allgemeine Badebetrieb beginnt allerdings frühestens Mitte Juni.

Von den Mitgliedern des Corona-Kabinetts hat Innenminister Peter Beuth (CDU) derzeit am wenigsten mit Corona-Folgen zu tun. In den vergangenen Tagen äußerte er sich zu Razzien wegen Hasspostings, zu Angriffen auf Polizei und Feuerwehr in Dietzenbach oder zu den internen Untersuchungen über rechtsextreme Polizisten.

Doch auch in Corona-Fragen hat Beuth einige wichtige Hebel in der Hand, denn er ist zugleich Sportminister. Seit dem 9. Mai haben er und die Landesregierung das Training im Breitensport wieder ermöglicht, aber nur bei Sportarten, die ohne Kontakt auskommen – von der Leichtathletik bis zum Tennis-Einzel. Die FDP fand das zu spät, hatte das benachbarte Rheinland-Pfalz den Sportlern doch schon früher die Bahn frei gemacht.

Ähnlich beim Schwimmen. Hier will Beuth mit der Landesregierung Mitte des Monats entscheiden, wann der allgemeine Badebetrieb wieder möglich ist, nachdem Vereinssportler seit dem 1. Juni wieder schwimmen dürfen.

Druck kommt etwa von Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und dem Frankfurter Sportdezernenten, Beuths Parteifreund Markus Frank. Sie machen sich für eine rasche Öffnung stark. Zumindest die Freibäder sollten spätestens zu Beginn der Sommerferien öffnen. „Wir alle warten auf ein positives Signal aus Wiesbaden“, sagte Feldmann. Beuth sagte, Ziel sei es, dass die Schwimmbäder und Badeseen im Sommer wieder öffnen könnten.

Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) äußerte sich allerdings noch vorsichtig. Bisher sei zu wenig klar, wie stark die Ansteckungsgefahr im Schwimmbad sei, argumentierte er.

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