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Volker Bouffier ist an Hautkrebs erkrankt. Die Behandlung erfolgt ambulant, die Amtsgeschäfte will er fortführen, erklärt die Staatskanzlei.

Ministerpräsident Hessen

Volker Bouffier an Krebs erkrankt

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Hessens Ministerpräsident ist an Hautkrebs erkrankt. Die Amtsgeschäfte will Volker Bouffier während der Behandlung fortsetzen.

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) leidet an einer Krebserkrankung, führt aber seine Amtsgeschäfte weiter. Das hat Regierungssprecher Michael Bußer am Montag in Wiesbaden mitgeteilt.

Bouffier habe sich „aufgrund eines unklaren Nasenbefundes einem Eingriff unterzogen“, formulierte der Sprecher. „Bei der feingeweblichen Untersuchung wurde das Vorliegen eines begrenzten Hautkrebses festgestellt, der durch eine bereits begonnene Strahlentherapie entfernt werden soll.“ Die Behandlung des Regierungschefs erfolge ambulant.

Der 67-jährige Christdemokrat aus Gießen, der seit 2010 an der Regierungsspitze steht, war im Januar im Amt bestätigt worden. Im Landtag verfügt die schwarz-grüne Koalition lediglich über eine Stimme Vorsprung. Wenn Bouffier fehlt, könnte diese Mehrheit verloren gehen.

Der FDP-Fraktionsvorsitzende René Rock sicherte Bouffier aber zu, seine Fraktion werde „die gewählten Mehrheitsverhältnisse sicherstellen“. Bouffier solle sich die notwendige Zeit nehmen, um wieder gesund werden zu können, sagte Rock zur Begründung.

Oppositionsführer Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD) wünschte dem Amtsinhaber baldige und vollständige Genesung. „Seine Offenheit und Souveränität im Umgang mit der Erkrankung verdienen unseren Respekt“, fügte Schäfer-Gümbel hinzu.

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