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Denn Fraktionschefin Janine Wissler denkt darüber nach, ob sie als Bundesparteichefin kandidiert.

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Hessens Linken-Fraktionschefin Wissler denkt über Wechsel nach

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Hessische Linken-Politikerin Wissler erwägt Kandidatur in Berlin. Schon jetzt gibt es in der Linksfraktion in Wiesbaden einen Pesonalwechsel.

Bei der hessischen Linksfraktion hat am Dienstag der Parlamentarische Geschäftsführer gewechselt – und perspektivisch könnten der Fraktion weit gravierendere Veränderungen bevorstehen. Denn Fraktionschefin Janine Wissler denkt darüber nach, ob sie als Bundesparteichefin kandidiert. Das wäre möglicherweise schwierig mit der Aufgabe im Wiesbadener Landtag zu vereinbaren und könnte ihren vollständigen Wechsel nach Berlin zur Folge haben.

In dieser Frage sind aber noch keine Entscheidungen gefallen. Die amtierenden Linken-Vorsitzenden Bernd Riexinger und Katja Kipping haben noch nicht bekannt gegeben, ob sie beim Bundesparteitag im Juni erneut antreten. Wissler sagte der FR am Dienstag, sie sei „noch nicht entschieden“, wie sie sich verhalten werde, falls ein Platz an der Parteispitze frei würde.

Die 38-jährige Frankfurterin amtiert seit 2014 als stellvertretende Bundesvorsitzende der Linken. 2008 zog Wissler in den Hessischen Landtag ein und wurde bereits ein Jahr später Fraktionsvorsitzende.

An anderer Stelle hat die hessische Linksfraktion am Dienstag ihre Aufstellung verändert. Hermann Schaus legte die Funktion als Parlamentarischer Geschäftsführer nieder, die er seit 2009 inne gehabt hatte. Auf den 64-jährigen Schaus folgt der elf Jahre jüngere Torsten Felstehausen. Der Nordhesse war im vergangenen Jahr erstmals in den Landtag eingezogen. Er wurde von der Fraktion einstimmig gewählt.

Schaus nannte „persönliche Gründe“ für den Schritt zurück. Er gehört jedoch weiterhin dem Parlament an und dürfte auch weiter reichlich zu tun bekommen – als Innenpolitiker, der auf die Aufklärung rechtsextremer Netzwerke dringt.

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