Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Landtag Hessen
+
Denn Fraktionschefin Janine Wissler denkt darüber nach, ob sie als Bundesparteichefin kandidiert.

Hessen

Hessens Linken-Fraktionschefin Wissler denkt über Wechsel nach

  • Pitt von Bebenburg
    VonPitt von Bebenburg
    schließen

Hessische Linken-Politikerin Wissler erwägt Kandidatur in Berlin. Schon jetzt gibt es in der Linksfraktion in Wiesbaden einen Pesonalwechsel.

Bei der hessischen Linksfraktion hat am Dienstag der Parlamentarische Geschäftsführer gewechselt – und perspektivisch könnten der Fraktion weit gravierendere Veränderungen bevorstehen. Denn Fraktionschefin Janine Wissler denkt darüber nach, ob sie als Bundesparteichefin kandidiert. Das wäre möglicherweise schwierig mit der Aufgabe im Wiesbadener Landtag zu vereinbaren und könnte ihren vollständigen Wechsel nach Berlin zur Folge haben.

In dieser Frage sind aber noch keine Entscheidungen gefallen. Die amtierenden Linken-Vorsitzenden Bernd Riexinger und Katja Kipping haben noch nicht bekannt gegeben, ob sie beim Bundesparteitag im Juni erneut antreten. Wissler sagte der FR am Dienstag, sie sei „noch nicht entschieden“, wie sie sich verhalten werde, falls ein Platz an der Parteispitze frei würde.

Die 38-jährige Frankfurterin amtiert seit 2014 als stellvertretende Bundesvorsitzende der Linken. 2008 zog Wissler in den Hessischen Landtag ein und wurde bereits ein Jahr später Fraktionsvorsitzende.

An anderer Stelle hat die hessische Linksfraktion am Dienstag ihre Aufstellung verändert. Hermann Schaus legte die Funktion als Parlamentarischer Geschäftsführer nieder, die er seit 2009 inne gehabt hatte. Auf den 64-jährigen Schaus folgt der elf Jahre jüngere Torsten Felstehausen. Der Nordhesse war im vergangenen Jahr erstmals in den Landtag eingezogen. Er wurde von der Fraktion einstimmig gewählt.

Schaus nannte „persönliche Gründe“ für den Schritt zurück. Er gehört jedoch weiterhin dem Parlament an und dürfte auch weiter reichlich zu tun bekommen – als Innenpolitiker, der auf die Aufklärung rechtsextremer Netzwerke dringt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare