Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Der Bereich Logistik und Verkehr zählt nach Angaben der Agentur für Arbeit zu den Branchen in Hessen, die trotz der Krise Beschäftigte suchen.
+
Der Bereich Logistik und Verkehr zählt nach Angaben der Agentur für Arbeit zu den Branchen in Hessen, die trotz der Krise Beschäftigte suchen.

Arbeitsmarkt

Hessen: Wieder mehr offene Stellen

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
    schließen

Die Arbeitsagentur sieht eine leichte Erholungstendenz auf dem Arbeitsmarkt in Hessen. Sie bekommt trotz der Krise wieder mehr Stellen gemeldet.

Trotz des Lockdowns und wieder gestiegener Kurzarbeiterzahlen ist die Arbeitslosigkeit in Hessen im April leicht gesunken. Nach Zahlen der Bundesagentur für Arbeit waren etwa 3000 Frauen und Männer weniger arbeitslos gemeldet als im März. Die Quote blieb bei 5,5 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie noch bei 5,2 Prozent gelegen.

In 15 der 26 hessischen Kreise liegt die Arbeitslosenquote unter fünf Prozent. Am niedrigsten ist sie mit 3,3 Prozent im Landkreis Fulda, am höchsten in Offenbach mit 10,2 Prozent. Für Frankfurt nennt die Arbeitsagentur eine Quote von sieben Prozent.

Noch immer habe die Corona-Krise den hessischen Arbeitsmarkt im Griff, sagte Frank Martin, Leiter der Regionaldirektion Hessen, am Donnerstag. Etwa 38 000 Menschen hätten in den vergangenen zwölf Monaten bereits ihren Job verloren. Und noch immer nehme die Zahl der Langzeitarbeitslosen zu. Ihr Anteil an den Arbeitslosen läge inzwischen bei fast 37 Prozent.

Martin sieht aber leichter Erholungstendenzen. „Erfreulicherweise stieg die Fachkräfte-nachfrage wieder in Richtung Vorkrisenniveau an, so dass den Agenturen wieder mehr offene Stellen gemeldet wurden.“ Nach Zahlen der Agentur für Arbeit kamen nun zum dritten Mal in Folge mehr als 10 000 neue Stellen hinzu. Noch immer läge der Stellenbestand aber mit gut 40 000 fast sechs Prozent unter dem Vorjahreswert. In Frankfurt, das von der Wirtschaftskrise besonders getroffen wurde, sind sogar immer noch fast 30 Prozent weniger Stellen gemeldet als vor einem Jahr.

Die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände forderte am Donnerstag mehr Tempo beim Impfen, etwa durch Einbeziehung der Betriebsärzte. Nur flächendeckendes rasches Impfen verbunden mit einer intelligenten Öffnungsstrategie könne das Infektionsgeschehen durchbrechen und den Arbeitsmarkt wiederbeleben, hieß es.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare