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Hessen-SPD: Authentisch zum Wahlerfolg

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Hessens SPD will Menschen Mut machen, sich in Kommunen zur Wahl zu stellen. Sie schildert Beispiele aus Hanau, Wiesbaden und anderen Orten

Es gehört einiges dazu, sich für ein politisches Amt in der Kommune zu bewerben. Wer Bürgermeisterin oder Landrat werden will, muss Zeit, Engagement und Geld investieren und erntet nicht selten Anfeindungen.

Die hessische SPD will Menschen trotzdem Mut machen, sich auf diese Weise zu engagieren. „Wenn man den Mut gefunden hat, macht es Spaß“, versicherte die SPD-Politikerin Kirsten Fründt jetzt in Wiesbaden.

Dort stellte die stellvertretende SPD-Vorsitzende und Landrätin des Kreises Marburg-Biedenkopf ein dickes Heft vor, in dem SPD-Kommunalpolitiker Tipps für eine erfolgreiche Kampagne geben. Dazu zähle in erster Linie, „dass man Authentizität bewahren muss“, fasste Fründt zusammen.

Die hessische SPD-Chefin Nancy Faeser betonte, wie wichtig das Engagement in den Kommunen sei. „Ob das Zusammenleben funktioniert, entscheidet sich vor Ort, nicht in den Landesparlamenten und im Bundestag“, befand Faeser. Die SPD stellt mit neun von elf Oberbürgermeistern und zwölf von 21 Landräten die meisten Amtsinhaber in Hessen. In dem Heft „Best Practice Direktwahlen“ erläutern Beiträge, wie etwa Claus Kaminsky in Hanau oder Gert-Uwe Mende in Wiesbaden Erfolg hatten. Herausgegeben wurde es von der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK), deren Vorsitzende Kirsten Fründt ist.

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