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Corona-Pandemie

Hessen Server kapitulieren

Beim digitalen Impfpass gibt es Startschwierigkeiten.

Was sich in den ersten Tagen der Onlineimpfanmeldung abgespielt hat, scheint sich in den Apotheken zu wiederholen: Das System bricht zusammen. „Ich habe viele Kunden gebeten, erst am Dienstag zu kommen“, sagte Erika Fink, Inhaberin der Grüneburg-Apotheke. Sie war zunächst noch überrascht, wie gut es doch funktionierte: „Die Hardware haben wir ohnehin und es hieß, die Software wird bis 8 Uhr aufgespielt sein. Zuerst ist die Leitung zusammengebrochen, doch dann hat es funktioniert. Wir haben die ersten beiden Kunden, die den digitalen Impfausweis wollten, als Versuchskaninchen benutzt, um herauszufinden, wie es funktioniert.“

Impfausweis und Personalausweis müssen die Kunden mitbringen. Dann trägt die Apotheke die Daten in den digitalen Ausweis ein. Den kann man ausgedruckt als DIN-A-4-Blatt mit sich führen oder aber direkt ins Smartphone einspielen, ein normaler QR-Code. „Bis jetzt funktioniert es gut“, so Erika Fink.

So gut lief es nicht überall. Eine Apothekerin, die ihren Namen nicht nennen will, berichtete am Dienstag: „Am Montag konnten wir erst ab 13 Uhr die QR-Codes ausdrucken, obwohl es für 8 Uhr angekündigt war. Jetzt, am Dienstag, ist seit 10 Uhr nichts mehr möglich. Die Leitungskapazität scheint erschöpft. Wenn alle zugreifen, bricht es zusammen. Es ist wie bei der Impfregistrierung damals.“

Für die Apotheken ist der Deutsche Apothekenverband der Organisator. Dort gesteht Sprecher Christian Splett ein, dass es zeitweise eine Überlastung gebe.

Welche Apotheken teilnehmen, kann man im Internet unter www.mein-apothekenmanager.de einsehen. Apotheken können auch Impfbestätigungen ausstellen, wenn die Impfungen in einem Impfzentrum erfolgt sind, obgleich diese Zentren die Bestätigung auch per Post versenden, wenn die Zeit knapp wird, der Urlaub naht. Dies sagte Katja Förster, Sprecherin des hessischen Apothekerverbands.

Die Impfbestätigung ist lediglich ein DIN-A-4-Blatt, auf dem die Personalien und die Impfdaten stehen – und eben ein QR-Code. Diesen kann man in sein Smartphone einlesen und hat somit seinen Impfausweis im Telefon. Damit lässt sich die Impfung im In- und Ausland schneller nachweisen.

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