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Schädlicher Pilz breitet sich in Kiefernwäldern in Hessen aus

In Hessens Kiefernwäldern breitet sich der schädliche Diplodia-Pilz aus.

1500 Hektar Staatsforst sind mittlerweile vom Diplodia-Pilz befallen, sagte André Schulenberg, Sprecher von Hessen Forst in Kassel. Auf einer solchen Fläche stünden in der Regel 500 000 Kiefern. Ein Schwerpunkt des Pilzbefalls sei in Südhessen. Der Pilz lässt Kiefern absterben und macht das Holz wertlos. Der Schädling habe davon profitiert, dass der vergangene Sommer so trocken war.

2017 hatte der Pilz schon einmal große Schäden in hessischen Wäldern angerichtet. Damals befiel er vor allem Kiefern im Raum Wetzlar-Gießen, dem östlichen Taunus und dem Rhein-Main-Gebiet. Ob und wie schnell er sich ausbreitet, ist abhängig vom Wetter. Zuvor hatte der Hessische Rundfunk über das Thema berichtet.

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