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In ganz Hessen haben Polizisten die Wohnungen von Rechtsextremen durchsucht. Foto: dpa
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In ganz Hessen haben Polizisten die Wohnungen von Rechtsextremen durchsucht.

Rechtsextremismus

Hessen: Razzien gegen Rechtsextreme

  • Hanning Voigts
    VonHanning Voigts
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Die hessische Polizei hat die Wohnungen von neun Männern und drei Frauen aus der rechten Szene durchsucht. Ihnen wird Volksverhetzung, aber auch der Besitz von sogenannter Kinderpornographie vorgeworfen.

Die Polizei hat am Mittwochmorgen die Wohnungen von zwölf hessischen Rechtsextremen durchsucht. Wie das federführende Landeskriminalamt am Donnerstag mitteilte, richten sich die Ermittlungen gegen neun Männer und drei Frauen, unter ihnen eine Jugendliche. Den Beschuldigten im Alter von 14 bis 54 Jahren werden jeweils unterschiedliche Vorwürfe gemacht, dabei geht es um die Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Volksverhetzung, aber auch um den Besitz sogenannten kinderpornographischen Materials.

Hintergrund der Razzien sind den Angaben zufolge unterschiedliche Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaften in Darmstadt. Frankfurt, Kassel und Marburg. Eine Pressesprecherin des hessischen Landeskriminalamts sagte der Frankfurter Rundschau auf Nachfrage, die Durchsuchungen seien lediglich aus ermittlungstechnischen Gründen parallel vollzogen worden, es gebe zwischen den Beschuldigten keine inhaltlichen oder organisatorischen Zusammenhänge.

Insgesamt wurden acht Wohnungen durchsucht, die in den Landkreisen Marburg-Biedenkopf, Darmstadt-Dieburg und Kassel sowie im Odenwaldkreis liegen. Die Ermittler stellten dabei diverse Speichermedien als Beweismittel sicher.

Parallel wurde die Wohnung eines 57 Jahre alten Rechtsextremisten aus Wiesbaden durchsucht. Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin wirft dem Mann die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vor. Die Berliner Ermittler hatten bereits am Mittwoch mitgeteilt, dass sie insgesamt 15 Beschuldigten aus vier Bundesländern vorwirft, sich als „Berserker Clan“ zusammengeschlossen und sich auf einen bewaffneten Aufstand vorbereitet zu haben.

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