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Rund um Frankfurt steigen die Preise für Wohnimmobilien derzeit noch stärker als in der Großstadt selbst. Foto: Michael Schick
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Rund um Frankfurt steigen die Preise für Wohnimmobilien derzeit noch stärker als in der Großstadt selbst.

Immobilien

Hessen: Preisgefälle bei Wohnraum wächst weiter

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Wohnimmobilien in Hessen werden immer teurer. Die Unterschiede sind allerdings riesig. Rund um Frankfurt explodieren die Preise nahezu. Andernorts ist es noch relativ günstig.

Die Preise für Wohnimmobilien in Hessen entwickeln sich sehr unterschiedlich. Im Landesschnitt sind sie nach einer Studie, die das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft für die Sparda-Bank Hessen erstellt hat, in den vergangenen 15 Jahren um knapp 72 Prozent gestiegen. Dabei legten die Kaufpreise in den größten Teilen Nordhessens allerdings in deutlich geringerem Maß zu. So stiegen sie im Werra-Meißner-Kreis nur um 16,4 Prozent, im Landkreis Hersfeld- Rotenburg um 20,3 Prozent, im Landkreis Marburg-Biedenkopf um 27,4 Prozent. Ausnahme ist Kassel, wo sich die Preise seit 2005 verdoppelten.

Im Rhein-Main-Gebiet stiegen die Preise trotz des dort bereits deutlich höheren Niveaus im Schnitt extrem stark. In Frankfurt kletterten sie um 129,6 Prozent, in Offenbach um 103,3, im Hochtaunuskreis um 85,6, in Wiesbaden um 79,8 Prozent.

In Nordhessen kosten Wohnimmobilien im Schnitt nicht einmal die Hälfte

Seit 2017 hat sich der Studie nach das Frankfurter Umland sogar stärker verteuert als die Großstadt selbst. Das dürfte mit dem sehr knappen Angebot in Frankfurt und dem inzwischen extremen Preisniveau zu tun haben. In Frankfurt sind im Schnitt inzwischen etwa 5300 Euro pro Quadratmeter für eine Eigentumswohnungen zu zahlen. Eine Immobilie im Hochtaunuskreis kostet der Studie nach im Schnitt fast 4700 Euro pro Quadratmeter, im Main-Taunus-Kreis gut 4000 Euro pro Quadratmeter. Dagegen liegen die Preise in elf hessischen Landkreisen sogar unter 2000 Euro pro Quadratmeter. Außer dem Odenwaldkreis liegen sie alle in Mittel- oder Nordhessen.

Und es gibt keine Anzeichen, dass sich die Preisschere etwas schließen könnte. Die Studie geht von einem weiterhin starken Zuzug in das Rhein-Main-Gebiet aus.

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