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Selbsttests gehören vielleicht noch länger zum Schulalltag. Vor den Klassenräumen aber soll bald die Maskenpflicht fallen.
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Selbsttests gehören vielleicht noch länger zum Schulalltag. Vor den Klassenräumen aber soll bald die Maskenpflicht fallen.

Corona-Pandemie

Hessen plant Präsenzunterricht und Klassenfahrten

  • Peter Hanack
    VonPeter Hanack
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Hessens Kultusminister Lorz kündigt nach den Ferien mehr Normalität in den Schulen an.

Alle hessischen Schülerinnen und Schüler sollen nach den Sommerferien wieder täglich in die Schule kommen. Das hat Kultusminister Alexander Lorz (CDU) am Dienstag angekündigt. Unabhängig davon, ob sie geimpft sind oder nicht. Auch die Maskenpflicht soll gelockert werden, und das schon bald.

In seiner Regierungserklärung sagte Lorz, dass auch die außerschulischen Angebote wieder in vollem Umfang aufgenommen werden sollten wie etwa Exkursionen oder Klassenfahrten. Auch der Schüleraustausch und Kooperationen mit Vereinen sollen wiederbelebt werden.

„Ein vollständiger Präsenz-unterricht mit allen damit verbundenen Möglichkeiten stellt die zentrale Voraussetzung dar, um die vielfältigen geplanten Unterstützungsmaßnahmen für unsere Kinder und Jugendlichen zielgerichtet und wirksam einzusetzen“, sagte der Minister. Regelmäßige Tests, Händehygiene und Lüften werde es weiterhin geben.

„Schuljahr des Aufholens“

Lorz forderte dazu auf, die Impfangebote anzunehmen. Dabei gehe es nicht allein um den persönlichen Schutz, sondern auch darum, den Schutz für alle im Schulbetrieb zu verbessern. Das Land fördere zudem den Einbau von Lüftungsanlagen.

Schülerinnen und Schüler benötigten vor allem erst einmal „Zeit zum Ankommen, Durchatmen und Konsolidieren, Ruhe, Routine und Gelassenheit“. Nötig sei zudem eine Bestandsanalyse dazu, wie der jeweilige Lernstand sei und welche Konzepte und Innovationen sich während der Corona-Pandemie bewährt hätten. Den Lernstand sollen die Lehrkräfte erheben, zentrale Tests sind nicht geplant.

75 Millionen Euro Hilfen

In dem nun kommenden „Schuljahr des Aufholens“ gehe es nicht allein um das Aufholen fachlicher Inhalte, sondern auch um die psychosoziale Unterstützung der Kinder und Jugendlichen. Bewegungsmangel und fehlende soziale Kontakte müssten kompensiert werden.

Hessen erhalte vom Bund aus dem „Aktionsprogramm Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ 75 Millionen Euro zum Abbau von Lernrückständen vor allem in den Hauptfächern. Den gleichen Betrag steuere das Land bei. Eingebunden werden sollten auch Stiftungen, Verbände und Sportvereine.

Keine Masken bei Hitzefrei

Das Förder- und Kompensationsprogramm des Landes solle es Schulen ermöglichen, zusätzliche Förderkurse einzurichten, die Stundenzahl in einzelnen Fächern zu erhöhen und Personal einzustellen. Eingesetzt werden dafür sollten auch Studierende, pensionierte Lehrkräfte sowie Fachpersonal von Stiftungen, Vereinen und Bildungsträgern. Hybride Lernformen, der Einsatz von digitalen Medien und Diagnostikwerkzeugen sollten den Unterricht erweitern.

Lorz kündigte zudem an, dass Ende des Monats die Maskenpflicht außerhalb der Unterrichtsräume entfallen könnte. Auch soll es bei Hitzefrei möglich sein, den Unterricht im Freien ohne Masken fortzusetzen – und das schon in den zu erwartenden Hitzetagen dieser Woche.

Siehe auch „Wie im Krieg - Kinder und Jugendliche über Corona“ und „Hessen schickt seine Jugend mit 80 Euro in die Zukunft“

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