Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Alles gerichtet? Auszubildende in der Gastronomie haben zurzeit ein Problem Andreas Arnold
+
Alles gerichtet? Auszubildende in der Gastronomie haben zurzeit ein Problem Andreas Arnold

Berufe

Hessen: Pandemie hat die Berufsausbildung in die Krise gestürzt

  • Peter Hanack
    VonPeter Hanack
    schließen

Hessische Betriebe und Suchende finden in der Corona-Krise nur schwer zusammen. Abhilfe soll nun eine Aktionswoche schaffen.

Die Corona-Pandemie hat auch die berufliche Ausbildung in die Krise gestürzt. Betriebspraktika sind ausgefallen, es gab kaum Berufsmessen oder Tage der offenen Tür. Eine Aktionswoche soll etwas Abhilfe schaffen.

Angesichts monatelanger Betriebsschließungen in der Gastronomie und den Hotels warnt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) vor einem verschärften Nachwuchsmangel in der Branche. Zwar gibt es ein Förderprogramm des Bundes, doch auch das wird nach Angaben der Gewerkschaft zu selten in Anspruch genommen.

Und die Gastronomen und Hoteliers sind bei weitem nicht die Einzigen, die unter der Pandemie stöhnen. Auch in zahlreichen anderen Branchen gehen die Ausbildungszahlen zurück – weil es an Bewerber:innen fehlt oder die Betriebe sich nicht in der Lage sehen, im gleichen Umfang wie bisher auszubilden.

Nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) plant ein Zehntel der ausbildungsberechtigten Betriebe, im Ausbildungsjahr 2021/2022 weniger oder gar keine Plätze mehr anzubieten. Im Gastgewerbe rechnen demnach 28 Prozent der Firmen mit einem reduzierten Ausbildungsangebot.

Von 15. bis 19. März findet nun eine „Woche der Ausbildung“ statt. Das Berufsberatungs-Team der Agentur für Arbeit in Frankfurt will Jugendliche auf dem Weg von der Schule in Ausbildung und Studium unterstützen. „Anruf genügt“ lautet das Motto. Das Angebot richtet sich an Eltern. Unternehmen können ihre offenen Ausbildungsstellen an den Arbeitgeber-Service melden.

Erreichbar sind die Berater:innen unter der Rufnummer 069 / 217 121 71 von Montag bis Freitag jeweils von 14 bis 16 Uhr. Auch eine Videoberatung ist möglich.

Weitere Informationen gibt es bei den Industrie- und Handelskammern im Internet unter ihk-lehrstellenboerse.de, unter dem Stichwort Lehrstellen-Radar unter www.handwerk.de oder bei den örtlichen Arbeitsagenturen, IHK und Handwerkskammern.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare