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Hessen öffnet Schwimmbäder und Badeseen

  • Pitt v. Bebenburg
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Aber nicht alle hessischen Bäder werden am Montag schon wieder aufmachen können. Es geht um mehr als „den Wasserhahn einer Badewanne aufzudrehen“.

Am Montag kann es wieder losgehen in den hessischen Schwimmbädern. Bisher war nur der Vereinssport erlaubt, nun können hier auch andere Badegäste schwimmen.

Badeseen fallen ebenso wie Freibäder, Hallenbäder und Badeanstalten an Gewässern unter die Erlaubnis. Betreiber müssen jeweils ein „anlagenbezogenes Infektionsschutz- und Zugangskonzept“ vorlegen.

Fünf Quadratmeter Fläche müssen pro Badegast zur Verfügung stehen und zwar im Becken ebenso wie auf der Liegewiese. Ein Bad mit 1000 Quadratmetern Fläche darf also höchstens 200 Menschen gleichzeitig einlassen.

Nicht alle Schwimmbäder werden gleich von Montag an wieder öffnen. Vor allem für kleinere Bäder könne das Defizit anhand der geringen Zahl erlaubter Gäste zu groß werden, schilderte der Präsident des Hessischen Städtetags, Christian Geselle (SPD).

In Frankfurt und den anderen hessischen Großstädten würden die Bäder aufmachen, weiß Geselle von seinen Kollegen. Insgesamt gelte das für die Mehrzahl der hessischen Bäder.

Online-Tickets und Zeitslots können die Einhaltung der Abstandsregeln erleichtern. Die Kommunen würden sich die Zugangsbedingungen „genau überlegen“, kündigte der Präsident des Hessischen Städte- und Gemeindebundes, Thomas Stöhr (CDU), an.

Um Verständnis bat der Verband Kommunaler Unternehmen, falls sich die Öffnung eines Bades verzögert: Die Inbetriebnahme eines Schwimmbads bedeute „mehr als nur den Wasserhahn einer Badewanne aufzudrehen“.

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